Sonntag, 12. August 2007

Klassiker und die die es sein wollen

Es ist schon irgendwie komisch. Alte und klassische Rezepte erleben zur Zeit ihren zweiten Frühling, aber interessanter Weise gilt das nicht für alle Klassiker.
Vielleicht sollte man diesen Begriff erst einmal beschreiben. Unter den Klassikern sind sämtliche Drinks welche die Zeit überdauert haben. Sie wahren immer mehr oder weniger zu erhalten, die Namen sind meist bekannt, und sie kommen immer wieder ins Rampenlicht.
Die Cocktails mit dem Potenzial dazu, diesen Sprung auch zu schaffen, sollten solche bekannten und modernen Drinks sein wie Sex on the Beach, Caipirinha oder auch Touch Down. Das sind alles Mixturen die ich nicht vorziehen und viele von den Blog-Lesern auch nicht (an dieser Stelle Grüße nach Berlin). Aber der Erfolg eines Drinks wird von den Bargästen bestimmt. Finden sie einen Cocktail gut wird sich dieser verbreiten. Finden die Gästen in schlecht wird er mit der Zeit untergehen.
Die alten Klassiker wie zum Beispiel der Martini, Daiquiri oder Gin Fizz halten munter gegen die moderne Klassik. Weshalb aber werden andere Rezepte dieser Kategorie in diesem Zusammenhang nie erwähnt? Die Rede ist von Tequila Sunrise, Pina Colada, Cuba Libre und wie sie alle heißen. Liegt es einfach daran das sie nicht als Klassiker erkannt werden weil sie als Standartdrinks in jedem Cafe zu finden sind? Oder sind sie vielleicht genau deshalb zu verpönt um einen klassischen Ruf aufbauen zu können?
Der Mainstream kennt diese Drinks, sie sind beliebt und überall erhältlich. Dennoch scheint bei einigen Mixgetränken noch der entscheidende Zündfunke zu fehlen um in die Liga der alten Klassiker aufsteigen zu können.

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