Mittwoch, 7. November 2007

Bar Convent Berlin – Mittwoch

Nach einem ausgiebigen Frühstück fand ich mich dann am Mittwoch gegen Mittag wieder im Glashaus ein. Wie ich hörte, spiegelte dies wohl das Allgemeinbild wider: Aus irgendeinem Grund war vormittags noch nicht all zu viel los…

„Japanisches Bartending“ stand auf dem Plan. Stan Vadrna hielt einen schönen Vortrag, der allerdings mehr durch den Inhalt als durch die Präsentation glänzte.

Die Präsentation von Angus Winchester, später am Nachmittag, wurde leider stark gekürzt und er war angehalten in einem sehr zügigen Tempo sein Programm abzuarbeiten. Dies hat dem Vortrag, wie ich finde, sehr geschadet. Die wichtigsten Botschaften, welche Angus vermitteln wollte, kamen aber gut rüber. „Alles dreht sich um den Gast“

Die letzte Diskussionsrunde des Barconvents nutzte ich persönlich um noch einmal über die Messe zu ziehen und hier und da noch ein paar vergessene Kleinigkeiten zu entdecken.

Es folgten die Mixology Bar Awards. Eine schöne Idee wie ich finde. Ehre wem ehre gebührt. Jedoch hätte man sich den Award für Angela Merkel auf jeden Fall sparen können. Des Weiteren fand ich es schade, dass eine Spirituose wie Chartreuse zur „Spirituose des Jahres“ gewählt wurde. Auch ich mag Chartreuse sehr gerne, jedoch hatten die anderen Kandidaten um einiges mehr mit diesem Jahr zu tun.

Nachdem alle Preise verliehen waren, wurde noch Sekt sowie Sushi und ähnliches gereicht.
Dies diente als Ausklang und gab die Gelegenheit sich von allen zu verabschieden. Und damit schloss der Bar Convent für dieses Jahr seine Tore.

Die Abendgestaltung führte diesmal zu erst in „Becketts Kopf“. Eine sehr empfehlenswerte Bar. Klein, gemütlich und sehr moderate Preise.

Im Anschluss traf man sich im Lebensstern, um noch die After-Convent Party zu besuchen.

Nun ja … Für mich persönlich war das einfach nicht eine Party für Barkeeper. Mag an meinen eigenen Vorlieben liegen, aber ich fühlte mich dort nicht so richtig wohl. Da könnte man sich für’s nächste Jahr auf jeden Fall etwas anderes einfallen lassen.

Was war also das Bar Convent und wie hat es mir gefallen?

Der Begriff Convent trifft es auf den Punkt: Gleichgesinnte treffen, neue Kontakte knüpfen - Einfach eine Zusammenkunft. Nutzt man diese Möglichkeit, so muss man beim Besuchen von Tastings und Präsentationen einfach Abstriche machen. Aber trotzdem war für meinen Geschmack das Programm gut zusammen gestellt. Lediglich bei den Diskussionen auf der Bühne, sollte doch darauf geachtet werden, dass die eigentliche Frage auch beantwortet wird.

Ich von meiner Seite, kann mich nur für die Organisation dieses Events bei Mixology bedanken. Und freue mich auf jeden Fall schon auf’s nächste Jahr.

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