Dienstag, 27. November 2007

Partyschnaps


Die Tatsache im richtigen Moment auf den Blog von Mixology geschaut zu haben und dann auch noch eine leichte Frage beantworten zu können macht es mir möglich über einen kürzlich aufgetauchten Likör zu berichten. Der Name? Nunja… Bilder sprechen mehr als Tausend Worte.

Führt man sich diesen Namen nun einmal vor Augen, so kommt die Flasche doch recht enttäuschend daher und unterstützt irgendwie den Gesamteindruck. Das Etikett ist recht schlicht und wirkt, sagen wir mal: „einfach“. Bei genauerem Hinsehen, entdeckt man dann noch einen kleinen Drachen, sowie ein asiatisches Schriftzeichen im Hintergrund. Der Zusammenhang zum Getränk lässt sich nicht erraten. Es sollte wohl „cool“ aussehen. Das Etikett auf der Rückseite wartet mit einigen werbetechnischen Hinweisen auf und verrät nebenbei noch, wie das Getränk „hinunter zu schütten“ ist. Achja, 20 muss man sein um den Partyschnaps konsumieren zu dürfen. Warum?

Geschmack: Recht eindimensional. Hat vermutlich ein wenig mit Johannisbeere, Stachelbeere sowie Jostabeere zu tun und ist gar nicht mal so süß wie erwartet. Jedoch der Farbstoff springt einem irgendwie gleich ins Auge. Auch wenn dieser auf der Flasche nicht angegeben ist, so kann ich nicht glauben, dass die Farbe natürlichen Ursprungs ist. Folgt man dem Tipp, das Ganze eisgekühlt zu trinken, so ist das kurze Geschmacks(-erlebnis) noch kürzer. Lediglich die unangenehme Säure verschwindet im Geschmack. Um einmal den ständigen Wortwitz der Flasche und noch nicht gestarteter Promotion aufzugreifen: „Wer will schon F….. bei Minusgraden?“

Ich bin mir nicht ganz sicher, was man sich bei der ganzen Sache gedacht hat. Sehr wahrscheinlich wird das Produkt in Diskotheken einige Abnehmer finden. Aber das wird auch wieder seine Zeit und viel Promotion kosten. Und mir tun jetzt schon die studentischen Aushilfskräfte in den Diskotheken ein wenig leid. Man stelle sich nur mal die junge Generation vor, die bei ihm/ihr „5 mal F….. bitte“ für sich und die Freunde bestellt.

Im Gegensatz zum Image, welches das Getränk und diese Zielgruppe präsentiert, wird aber wohl der Preis nicht ganz so billig sein. Für mich ein unreifes Getränk voller Missverständnisse.Produkte, die mich pur nicht überzeugen, vermixe ich auch nicht. So wird es auch hier sein. Sei dieser Partygag anderen überlassen.

Anmerkung Christian: Auch ich durfte zu den 10 Glücklichen zählen die eine Flasche ergattern konnten. Da ich momentan keinen Alkohol trinken darf hab ich gerade nur 1cl für einen kleinen Eindruck getrunken. Klar ist das sich das Produkt auf die Party- und Disco-Szene werfen will – eben wegen dem provokativen Namen, dem „coolen“ Lock mit Drachen und einer markant, tiefroten Farbe. Ich kann die Meinung von Philipp zu 100% wiedergeben! Erstaunlich finde ich es das der Likör nicht süß ist wie erwartet sondern säuerlich; Der Geschmack nach Johannisbeeren ist vorhanden aber nur sehr kurz auf der Zunge. Der Preis für eine Einzelflasche lieg bei ca. 9,50€

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