Montag, 13. Oktober 2008

Mixology Monday: Guilty Pleasure

Ich muss zugeben das dieser Mixology Monday das für mich bis jetzt schwierigste Thema beinhaltet. Ausgehend vom Blog Two At The Most soll sich jeder zu seinen „Guilty Pleasures“ bekennen. Gemeint ist damit ein Cocktail, welchen man zwar zu sich nimmt, obwohl man das besser nicht machen sollte.
Im „Two At Most“-Blog wird dazu ein anschauliches Beispiel gegeben. Wenn es nicht ums trinken geht sondern um Lebendmittel wären zum Beispiel Fertiggerichte ein „Guilty Pleasure“. Diese sind normalerweise nicht sonderlich gesund, es sind Zusätze und Konservierungsstoffe enthalten und dennoch liebt man sie. Ich habe mir in den letzten Tagen dazu wirklich Gedanken gemacht aber mir ist in Verbindung mit meinem flüssigen Hobby nichts dergleichen eingefallen. Natürlich hab ich vor einigen Jahren auch Zeug zu mir genommen a la Alcopops deren Qualität uns Zusammensetzung mehr als fragwürdig ist. Aber was soll man machen wenn man es nicht besser weis? In der Zwischenzeit bin ich aber auch auf einer Ebene angelangt in der die Qualität das A und O ist. Ich trinke nichts mehr in Bars deren Spirituosenangebot mir nicht in den Sinn passt und verbleibe dann lieber bei Wasser und Softdrinks. Auch meine Heimbar ist von den Standart-Produkten in das nächste Level gestiegen. Nur schwer bekomme ich die Sünden der Frühzeit aus meinen Barregalen verbannt (braucht jemand Blue Curacao?). Nichts desto trotz habe ich die Antwort auf das Guilty Pleasure gefunden: Alles!
Ist nicht ein jede Rum, Tequila, Vodka oder Whiskey ein Stoff den man mag, obwohl man besser keinen Alkohol zu sich nehmen sollte? Jeder Bitters, jeder Sirup und jeder Likör lassen sich in dieses Muster einordnen. Es gibt nicht „den einen Drink“ der schädlich ist - es gibt nur mehr oder weniger schädliche Mixturen. Angus Winchester trifft mit einem Satz in der aktuellen Mixology-Ausgabe den Nagel auf dem Kopf: „ Sie müssen einfach lernen, das Sie im Leben nur eine bestimmte Anzahl an Drinks zu sich nehmen werden und das von nun an jeder Drink ein guter Drink sein sollte.“

1 Kommentar:

  1. Bei mir wären die Softdrinks besser gesagt auch Zuckerwasser mit künstlichen Aromen an erster Stelle, man trinkt es, ich meist nur auf Partys, aber es ist alles andere als vernünftig.

    Einen Cocktail sehe ich als Genussmittel, das eben ein gewisses Lebensgefühl bzw. Lebensqualität bietet, die in Maßen für mich dem Gift Alkohol überwiegt (sonst würde ich nicht mixen).
    Prinzipiell hast du natürlich recht, gesund ist es so gesehen nicht.

    Zu dem Lieben von Fertigprodukten:

    Leider hat Werbung und Co immer schön uns suggeriert, das ist toll und auch noch billig. Das muss ja gut sein....
    Geht mir ähnlich, ich versuchs aber so gut wies geht zu vermeiden.

    Gruß

    hannibal-007

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