Montag, 31. März 2008

Der perfekte Sazerac

Ein, im Prinzip, einfacher Cocktail an dem man doch so viel falsch machen kann. Nehme ich einen Cognac oder einen Whiskey? Einen Bourbon oder doch Rye? Welchen Absinth und wie viel kommt ins Glas? Und gehen auch andere Bitter als Peychaud´s?
Eine schöne Liste von Do´s and Dont´s zu diesem hervorragenden Spitzendrink wurde von Jeffrey Morgenthaler verfasst, um fast alle Fragen zu diem Drink zu beantworten.

Freitag, 28. März 2008

The show must go on!


Ich selber rauche nicht und die neunen Anti-Raucher-Gesetze interessieren mich auch nicht weiter. Das bei mir in Bayern wieder einmal alles aus dem Rahmen fällt dachte ich mir schon vorher- ist ja immer so. Es stört mich allerdings das die Gesetze die persönliche Freiheit eines jeden Rauchers einschränkt. Warum kann nicht jeder Gastwirt selbst entscheiden ob bei im geraucht werden darf oder nicht? Wenn es aufgrund dieser Selbstentscheidung keine rauchfreie Gastrobetriebe gibt dann ist es halt so! so heißt es nun also kreativ zu sein wie ein Gastwirt in meiner Nachbarstadt Memmingen.
Ein Schlupfloch in den Gesetzten wird sofort mit etwas Fantasie umgesetzt. Das Gesundheitsschutzgesetz sieht Ausnahmen vom Rauchverbot bei "künstlerischen Darbietungen" vor. Das heißt nicht anderes als das die besagte Pilsbar Treff die Bühne ist und jeder Gast wird beim betreten ein Schauspieler. Beim betreten der Lokalität werden die Spontankünstler natürlich gefragt ob sie mitspielen wollen. Aufgeführt wird ein Stück in einer Pilsbar welches in Zeiten vor dem Rauchverbot spielt. Damit das ganze realistisch wirkt müssen die Gäste… äh ich meine Schauspieler natürlich rauchen!
Ich gratuliere dem Regisseur des Stückes Robert Manz für sein ausgefallenes Theater und das noch viele Schauspieler und Besucher seine Show genießen dürfen!

Donnerstag, 27. März 2008

Der ultimative Artikel bei eBay...

eBay Schneebar

Viel Spaß beim Bieten liebe Cocktailfreunde....

Pink Gin


Heute einmal ein kleiner Bericht über einen Cocktail welcher nur aus zwei Bestandteilen gemixt wird. Aus Gin und Bitter wird ein Pink Gin. Ein Cocktail der es in wahrstem Sinne des Wortes in sich hat und das nicht nur wegen seinem Alkoholgehalt. Er ist so leicht zum zubereiten und doch so schwer zum mixen. Die Menge des Bitters und der verwendete Gin wollen hier wohl überlegt sein. All zu schnell kippt der Mix ins ungenießbare.
Als Englands Spirituose Nummer eins ist es nicht weiter verwunderlich das der Pink Gin ein Klassiker von der Insel ist – genauer gesagt eine Erfindung der British Navy zur Kolonialzeit. Die Soldaten verfeinerten den Gin mit Angostura um in bei Zimmertemperatur wohlschmeckender zu bekommen.
Offiziell gibt es nur einen Gin für diesen Cocktail: Plymouth Gin! Je 3 cl werden gekühlt mit je zwei großzügigen Dashes Angosturabitter vermischt. Für richtige Fans dieses Drinks ist es sogar die größte Sünde an dieser Rezeptur nur das kleinste zu ändern! Ich selbst bin erst einmal in den Genuss des „Originals“ gekommen und muss zugeben das es der beste PG war den ich bisher getrunken habe! Andere Ginsorten funktionieren in dieser Kombination einfach nicht. Entweder erhält man eine von Angostura dominierte, unrunde Flüssigkeit oder das ganze wird erstaunlicherweise komplett fad und langweilig. Eine Ausnahme jedoch gibt es: Der (nicht mehr produzierte) Tanqueray Malacca ergibt die zweite richtige Version des Pink Gins. Ein sehr starkes dominantes Produkt. Um den Stephan Berg zu zitieren: „Malacca geht auf eine Rezeptur aus dem Jahr 1839 zurück und wurde lange als der "Ur-Tanqueray" gehandelt und ist nach der Stadt Malacca in Malaysia benannt, ein Link in die koloniale Vergangenheit des alten Englands.“
Dem Gin-Boom der letzten Jahre und die Unmengen an Destillaten führten allerdings für mich zu einem dritten Rezept. Je 3 cl Hendricks Gin in Kombination mit 2 Dash Angostura! (Für eine normale Größe empfehle ich einen Doppelten) Für mich ein Cocktail der seinesgleichen sucht. Rund im Geschmack mit einer perfekten Harmonie aus Bitters und Gin. Zur Zubereitung sollte man möglichst Abstand von Eis halten! Den Gin zuvor im Gefrierfach abkühlen zusammen mit den entsprechenden Gläsern. Diese werden anschließend mit dem Angostura befüllt. Der Gin wird schlussendlich nur noch gefloatet.

Dienstag, 25. März 2008

Glass Froster

Wer träumt nicht von einem eiskalten Drink in einem ebenso eiskalten Glas welches schön beschlagen ist?! Hier nun die ultimative Maschine dazu! (und das für nur 8.88$)

Sonntag, 23. März 2008

Ostergrüße

Ich wünsche allen meinen Lesern eine frohes Osterfest und ein halbwegs annehmbares Wetter. Die alte Bauernregel „Hängt zur Weihnacht Eis von den Zweigen, kannst du zu Ostern Palmen schneiden“ gilt dieses Jahr wahrscheinlich nicht.
Vielleicht war bei euch der Osterhase auch so gnädig zumindest cocktailtaugliche, rohe Eier zu bringen für gute Drinks! (Royal Sloe Gin Fizz: 6 cl Sloe Gin, 3 cl Limettensaft, 2 cl Zuckersirup, 1 ganzes Ei – shake & strain ; fizz up whit Soda)

Freitag, 21. März 2008

Licor 43 Cocktail Competition 2008

Auch dieses Jahr ruft Licor 43 wieder zur Cocktail Competition auf. Bereits zum neunten Mal werden Rezepte mit dem spanischen Top-Likör gesucht. Es gibt bei keinerlei Einschränkungen in den Rezepten solange mindestens 2 cl Licor 43 zum Einsatz kommt bei höchstens 5 Zutaten. Der Trend der vergangenen Wettbewerbe tendiert sehr stark zu ausgefallenen Zutaten und zum Cuisine-Style. Aus diesem Grund ist dieser Wettbewerb für mich immer ein kleines Highlight im Cocktailjahr. Man darf mit Spannung auf die neuen Cocktails warten!
Der Klassiker mit diesem Likör ist nach wie vor die Longdrink-Variante mit Milch. Laut einer Angabe auf der offiziellen Homepage des Herstellers einer der sechs beliebtesten Disco-Drinks in Deutschland. Aus diesem Grund wird nun zum zweiten Mal ein Sonderpreis für einen Licor-Milch-Mischung vergeben.
Einsendeschluss ist der 5. Mai 2008. Für jede der beiden Kategorien kann ein Rezept abgegeben. Das geschieht entweder per Postweg an die DBU oder dem Licor43 Promotion Büro (Adressen auf der Hompage) oder am einfachsten direkt online.

Mittwoch, 19. März 2008

Sortilege


Es ist schön Nachbarn zu haben welche beruflich in der weiten Welt beschäftigt sind. So schaffte es gestern Abend meine Nachbarin mir wieder einen Likör zu präsentieren, welche ich bis Dato noch nicht kannte. Frisch aus der kanadischen Ostküste auf meinen Tisch eine Flasche Sortilege. Die Basis des Likörs bildet Canadian Whisky, verfeinert mit Ahornsirup. Schön dunkelbraun und mit 30% Vol. war ich gespannt was mich erwartet.
Im Geruch merkt man ganz deutlich den Whiskey aber auch zugleich eine schwere Süße sowie Anklänge von Vanille, Trockenfrüchten und Walnuss. Sehr interessant und zunächst viel versprechend.
Geschmacklich setzt sich dieses Spektrum fort. Eine wahre Aromabombe von verschiedenen Gewürzen und Nüssen. Das Ahornsirup-Aroma ist sehr angenehm, allerdings ist das ganze Produkt für meinen Geschmack geradezu aufdringlich süß. Für den puren Genuss leider zu viel des Guten.
Ungetestet konnte ich das ganze natürlich nicht lassen. Mein erster Gedanke für einen Cocktail war die Abänderung des Chocolat Sazerac als Sortilege Sazerac. Das Ergebnis konnte mich leider nicht ganz überzeugen. Ersetzt wurde lediglich die Creme de Cacao durch den Whiskylikör. Bei meinem nächsten Versuch wird der pure Whisky im Cocktail entfernt was den Likör definitiv besser zur Geltung bringen wird. Weiterhin stelle ich mir noch Drinks vor wie einen Rusty Sortilege Nail, Sortilege Sour oder als Highball mit Limonade.
Ich setzte diesen Likör damit auf dieselbe Schiene wie Drambui. Ein Produkt welches man nicht zwingend besitzen muss aber durchaus Mix-Potenzial besitzt. Wer die Möglichkeit hat sich eine Flasche zu organisieren und Whiskey mag, hat hier eine interessante Alternative zu den bestehenden Likören. Bei einem Preis von umgerechnet ca. 22 € pro Flasche ist das Ganze durchaus einen Versuch wert.

Montag, 17. März 2008

Mixology Monday: Limit One


Es hat dieses mal zwar ein wenig gedauert aber hier ist der monatliche MxMo. Kaiser Penguin sucht den „Limit One“-Cocktail. Einen Drink mit solch hohem Spirituosenanteil das wir unseren Gästen nur ein einziges Exemplar anbieten würden.
Das Thema hört sich leichter an als es ist. Den Zombie kennt jeder und ein Long Island Iced Tea hat den Titel „Cocktail“ nicht verdient. Selbst genieße ich auch keine großen Drinks mit sehr viel Alkohol da ich nicht nach dem ersten Glas ins Schwanken geraten will. Ich genieße lieber drei kleine Drinks über den Abend verteilt.
Nach einigem Kopfzerbrechen und durchstöbern diverser Bücher stieße ich auf ein passendes Rezept welches von mir noch leicht abgewandelt wurde zu dem was ich hier präsentiere. Zwar nicht sehr einfallsreich aber immerhin Rum satt!

Manulu Cocktail (variant)
6 cl Jamaica Rum
3 cl Vanilla Infused Rum
3 cl Grand Manier
9 cl Pinepple Juice
4 cl Lime Juice
1 cl Simple Syrup

Dieser leicht säuerlicher Cocktail hat die Eigenschaft komplett alkoholfrei zu schmecken! Vorsicht sollte geboten sein beim Verzehr des Wolfs im Schafspelz.
Als Vanille-Infusion kam wieder mein Havana Club Blanco zum Einsatz in dem zwei Vanilleschoten eingelegt wurden. Wer den Preis der Schoten scheut empfehle ich diesem Shop der Vanille höchster Qualität zu günstigsten Preisen anbietet.
Ein Einkauf lohnt!

Donnerstag, 13. März 2008

Dresdner Cocktail Challenge 2008


Die Dresdner Barkeeper-Szene erfreut sich bundesweiter Bekanntheit - Kein Wunder, denn aus keiner anderen Stadt haben Barkeeper im letzten Jahr so viele Preise bei nationalen Wettbewerben gewonnen. Erstmals stellten bei der 1. Dresdner Cocktail-Challenge die Besten ihres Faches ihr Können gegenüber regionalen und überregionalen Barkeepern unter Beweis. Und wieder war es ein Dresdner der den Wettbewerb für sich entschied. Markus Heinze konnte sich gegen die hochkarätige Konkurrenz durchsetzen und die fachkundige Jury mit einer frischen Komposition aus Pamplemousse Likör, Limettensaft, Vanillesirup, Lychee Saft und einer Messerspitze Himalaya Salz überzeugen. Neben seinen technischen Fingerfertigkeiten und seinem Auge für ausgefallene Zutaten vertraute Markus Heinze abermals auf Grand Manier. Bei der Challegne überzeugte Markus mit einer Longdrinkkreation, die den Namen „Back to the roots“ trägt. Ob es nach vielen nationalen Wettbewerben eine Hommage an die Heimatstadt sein sollte, wollte er jedoch nicht verraten. Jetzt heißt es Daumen drücken, dass Markus Heinze sich gegen die hochkarätige Konkurrenz aus dem Ausland durchsetzt und im Juni den begehrten Pokal der Grand Marnier Trophy 2008 nach Deutschland holt.

Back to the roots
2cl GMCR
1cl Pamplemousse
1cl Limettensaft
1BL Vanillesirup
2cl Lychee Saft
1 Messerspitze Himalaya Salz

Geshaked auf Eis per double strain in eine vorgekühlte Cocktailschale abseihen.

Mittwoch, 12. März 2008

Das Maß aller Dinge


„Die Redaktion hatte gerade eine lebhafte Diskussion über die verschiedenen Masseinheiten für Cocktails, ohne zu einem brauchbaren Ergebnis zu kommen.“, ist momentan im Mixology Drinksblog zu lesen. Genau diese Diskussion gab es im Cocktailforum zu beginn des Jahres und immer wieder tauchen im Netz Fragen auf wie „Wieviel ist ein Dash?“ oder „Was ist ein Gill?“ Daher kommt man doch zu der Überlegung für die Bar ein festes Maß zu erstellen. Ich hab mir darüber ein paar Gedanken gemacht:

In Europa gilt das metrische System. Ein logischer Aufbau in 10er Schritten egal ob bei Längen, Gewichten oder Volumen. In der Bar gilt zumeist der cl als Maß aller Dinge. Die Frage ob cl oder ml sollte sich Aufgrund der Logik der Metrik nicht ergeben. Egal ob 15ml oder 1,5cl im Rezept steht, hier ist immer dieselbe Menge definiert.
Eine Vereinheitlichung der Maßangabe ist pure Bequemlichkeit. Es spricht nichts dagegen aber was passiert wenn weitere und fremde Größen mit ins Spiel kommen? Jeder, der mit Einheiten im Allgemeinen zu tun hat und sich mit Kombinationen von Einheitensystemen rumgeplagt hat, kennt das Problem. Solange alle Angaben innerhalb einer Rezeptur gleich sind gibt es kein Problem. Das Mischverhältnis ist immer das Gleiche. Aber sobald in Rezepten unterschiedliche Mengenangaben auftauchen, fangen die Probleme an. Sobald Shot, Ounce, Dash usw. durcheinander notiert sind, lässt sich das mit den Verhältnissen nicht mehr realisieren. Ich kenne niemanden der einen Jigger für alle Einheiten besitzt und einige Angaben sind auch sehr Speziell. Ein Shot sind für den einen 2cl und für den anderen 3cl.
Das Problem was man teilweise bei historischen Rezepten hat ist, dass man kaum verstehen kann, was der Autor mit einem Weinglas oder anderen uniquen Barmassen meint. Somit gerät ein Cocktail aus den Fugen und spiegelt nicht das wieder, was sein Schöpfer repräsentieren wollte. Die Verwendung von fest definierten Werten sollte daher ein absolutes Muss sein!
Leider ist es nicht ganz so einfach! Es gibt zu viele Dinge die nicht gemessen werden können. Ein Dash, Saft einer Limette oder ein Tropfen fallen jedes Mal anderst aus. Ein Spritzer aus einer TBT-Flasche ist beispielsweise deutlich weniger als ein Spritzer aus der Peychauds-Flasche. Diese kleinen Abweichungen verändern einen Drink zwar aber geben ihm auch Charakter. Man kann sich also darauf einigen möglichst das gleiche Maß innerhalb eines Rezeptes zu nutzen, aber mit kleinen erlaubten Einschränkungen.Daneben gibt es noch das Problem der Umrechnung. Eine flüssige Ounce wird normal als 3cl gehandelt, entspricht aber in Wirklichkeit 2,84cl. Ist jetzt im Rezept noch ein Dash Angostura angegeben verändert sich das Verhältnis vom Bitter zur restlichen Flüssigkeit noch mehr, als es der nicht näher bestimmte Dash ohnehin schon macht. Eine internationale Einheit könnte hier deutlich weiter helfen. Ein weiterer Schritt in Richtung Monotonisierung der Welt. Das dürfte aber nicht durchführbar sein. Ganz zu schweigen von einem Verlust der Barkultur, welcher damit verbunden wäre. Viele flüssige Einheiten sind schon verloren gegangen und wurden durch andere ersetzt. Eine einzige Größe für alles in der Bar ist somit nur eine Frage der Zeit. Wir müssen im Barbereich also nicht von vornherein die gleiche Sprache sprechen, wir brauchen keine Welteinheitssprache, auch keine Welteinheitsmaße, aber wir brauchen gute Übersetzungen für die Barmaße anderer oder früherer Kulturen.

Montag, 10. März 2008

Champagne-Preis 2008


Traditionell fand im Hamburger Hotel Louis C. Jacob auch dieses Jahr die Verleihung des Champagne-Preis für Lebensfreude statt.
Gewinner wurde kein geringerer als der deutsche Spitzen-Komiker und Buch-Autor Hape Kerkeling. Die Vereinigung der Champagnehäuser und Champagnewinzer (CIVC) würdigt mit diesem Preis Leute, welche nach Ansicht der Jury, besonders um die Lebensfreude in Deutschland verdient gemacht haben. Die Entscheidung viel dabei auf Hapes "anarchischen Witz", "situativen Wagemut" und "Spürsinn für gesellschaftliche Konfliktzonen.“
Obwohl offiziell für ein Jahr in einer Arbeitspause zeigte sich der Entertainer in einigen Interviews sehr redefreudig mit gewohntem Charme und Witz. So sagte er selbst zur Nominierung „Als ich davon erfuhr, dachte ich erst: ,Halten die mich etwa für einen strammen Säufer?“

Bild: www.torrent.to

Samstag, 8. März 2008

New York New York

…heißt es momentan im Bitters-Blog. Wer Adressen des gepflegten Drinkens im Big Apple sucht wird mit Jörgs Empfehlungen bestimmt glücklich. Es werden bestimmt noch einige Bars folgen.

Mittwoch, 5. März 2008

i-bar

Das Video ist zwar nicht das Jüngste und bestimmt schon bekannt aber ich bin beim Aufräumen meiner Festplatte nach langer Zeit wieder darauf gestoßen. Ich könnte es mir immer wieder anschauen. Bisher kenn ich jedoch keine Bar die sich diesen (sehr teuren) Spaß wirklich geleistet hat.



Mehr Infos des Schweizer Produktes gibt es auf der offiziellen Seite des Herstellers.

Montag, 3. März 2008

Der Liberal Cocktail

Ein feiner Tag um Drinks zu testen...
Ich war heute auf der Suche nach einem aromatischen Drink, der gefällt aber nicht unbedingt ein Martini sein muss...
Gefallen ist meine Wahl auf den Liberal Cocktail. Eine goldrichtige Entscheidung, denn der Drink ist fein nuanciert, aromatisch und lässt seine Basisspirituose definitiv die erste Geige spielen, rundet aber fein ab und weiß zu gefallen.


















Liberal Cocktail

4,5 cl Rye Whiskey

1,5 cl Italian Vermouth

0,75 cl Picon

1 dash Orange Bitters


stir – strain – lemon zest

Klingt – zugegebenermaßen – nach einer etwas unspektakulären Manhattan-Variation, macht sich im Glas aber doch anders, für mich etwas schöner, weicher. Sehr schön, wie der Rye trotz aromatischen Partnern zu beißen und auf der Zunge zu bleiben vermag.
Santé!

(Bitte mailt mir, sollte die Formatierung seltsam aussehen... Habe eine andere Auflösung...)

Und es bleibt bitter

Jay Hepburn, der Autor des englischen Blogs Ogosh berichtete gestern über die neuen Bitters aus dem Hause TBT. Wie von Jay geschrieben und von Stephan Berg bestättigt wird die Auslieferung des Celery-Bitter noch einige Wochen in Anspruch nehmen. (Jetzt muss ich doch nach Hamburg für einen Celery Dry Martini) Der limitierte Jerry Thomas Old Decanter Bitter ist mittlerweile in diversen Onilne-Shops verfügbar. Da er bei TBT bereits aufgekauft wurde heißt es schnell zuschlagen, bevor man der bitteren Wahrheit ins Gesicht sehen muss, wenn er ausverkauft ist.