Rum Trader - Berlin
Ich habe schon viel über diese Bar gehört und wusste das sie klein ist aber diese Größenverhältnisse hatte ich dann doch nicht erwartet – der Rum Trader ist wirklich klein und ab 15 Personen wird es tatsächlich eng vor dem Tresen. Die Wände sind dunkelgrün gestrichen und werden von orangefarbenen Hängelampen in ein mildes Licht getaucht. Die Möbel sind allesamt dunkel und im Stil der 60er Jahre gehalten. Alles in diesem Raum ist noch original und besteht seit Anbeginn der Bar. Aus den Lautsprechern tönt leise 30er-Jahre Musik was perfekt zum Ambiente passt. Man könnte auch sagen der Rum-Trader ist eine Zeitmaschine in die Mitte des letzten Jahrhunderts.
Die Spirituosenauswahl beschränkt sich (wie der Name schon verrät) größtenteils auf Rum aber das konsequent. Alles ist vertreten vom einfachen Bacardi Superior bis hin zu Raritäten wie den 1977er Trois Rivieres. Die Drinks sind allesamt in Ordnung und ohne Makel aber keineswegs überragend. Trinkfest sollte man allerdings sein den der Zuckerbrand wird sehr großzügig in Cocktails und Co verarbeitet
Wer jedoch in den Trader geht macht dies nicht primär der Drinks wegen sonder wegen den Besitzer Gregor Scholl. Ein Garant für geistreiche und charmante Konversation über Gott und die Welt. Stets mit Weste, Fliege und einer Taschenuhr ausgerüstet lässt sich stundenlang mit Herrn Scholl in gepflegter Ausdrucksweise über alles Mögliche diskutieren.
Diese Bar ist schon etwas ganz spezielles und wer in Berlin ist sollte zumindest einmal im Rum Trader vorbei schauen. Im Cocktailforum gibt es das Zitat: „Entweder man hasst diese Bar oder man liebt sie“. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Ich für meinen Teil werde wieder einmal auf einen Mai Tai vorbeischauen.









Bevor es aber an die weitern Programmpunkte ging versorgten wir uns zunächst einmal mit „normaler“ Nahrung durch den örtlichen Pizza-Lieferanten. Die folgende Präsentation mit dem Titel „Ich liebe diesen Drink, weil…“ fand großen Anklang bei allen Beteiligten und so wurde eine Vielzahl von Drinks gemixt und ihr Entstehungsgeschichte dabei erklärt. Es gab unter andern drei verschiedene Daiquiri, den Trident,
Ich möchte mich nochmals herzlichste bei Torben bedanken für die Organisation des Ganzen sowie bei Alexander Troppmann der als Administrator des Forums und von Barfish.de das Ganze erst möglich gemacht hat. Weiter Dank geht an Sierra Madre und Sonja Erler für das hervorragende Tequila-Tasting und dem Kleingartenverein 303 für die Bereitstellung der Räumlichkeiten in ihrem Vereinsheim. Nicht zu vergessen sind die Bars und die Bartendern die uns während der Bartour bestens mit alkoholischen Flüssigkeiten versorgt haben. Das nächste Treffen des Cocktailforums wird voraussichtlich im Mai 2009 in München stattfinden. Der genaue Termin muss noch diskutiert werden.
Der Sonderpreis “Die Gefüllte Olive” ging dieses Jahr an die Drogenbeauftragte Sabine Bätzing aufgrund des wahnwitzigen Argumentes das die Alkoholdämpfe in einer Bar zum Alkoholismus führen. Die zweite „Gefüllte Olive“ verlieh sich das Mixology-Team selbst da 





