Mittwoch, 13. Mai 2009

Petition gegen Alkoholsteuer

Und da ist Sie wieder: Sabine Bätzing, unsere Bundesdrogenbeauftragte, lässt nicht locker was den Alkohol angeht. Dieses Mal sind die jugendlichen „Komasäufer“ im Visier und damit nicht nachvollziehbare Vorderungen von Frau Bätzing. Um den Alkoholkonsum zu verringern könnte man doch ganz einfach die dazugehörigen Steuern erhöhen…
Es ist die Rede auf skandinavisches Niveau zu erhöhen. Wie bekannt sein sollte ist dort Alkohol exorbitant teuer. Um Zahlen zu nennen wäre das beispielsweise eine Erhöhung um knapp 23 € für einen Liter Reinalkohol. Eine normale 1L-Flasche Rum würde z.B. über 9€ mehr kosten, würde man diese Pläne in die Tat umsetzen. Ein weiteres Steuermodel schlägt die Erhöhung auf den EU-Durchschnitt vor was immerhin auch noch eine Steigerung von satten 2,24€ auf einen Liter Reinalkohol bedeuten würde.
Machen wir es uns nichts vor. Hier wird wieder einmal ein Problem benutzt um Geld in die leere Steuerkassen einzuspielen. Der Konsum von Alkohol würde mit Sicherheit in der Allgemeinheit zurückgehen und das bei einer gleichzeitigen, Mehreinnahme an Geldern. Was das allerdings mit dem Komasaufen von Jugendlichen am Hut hat ist mir nicht ganz klar. Diese Jugendliche besaufen sich mit voller Absicht. Diese wird es nicht stören wenn eine Flasche billiger Fusel 5€ mehr kostet – Hauptsache man ist dicht… Diese Problematik wird durch eine höhere Alkoholsteuer in meinen Augen nicht gelöst! Das kann und sollte nur auf sozialen Wegen geschehen wie etwa Präventionsunterricht in Schulen etc.
Das denkt sich auch Weinmacher Dirk Würz und geht aktiv gegen diese Pläne vor. In einer von Ihm gestarteten Petition kann sich jeder Eintragen, damit es nicht zu dieser übertriebenen Prohibitionspolitik kommt. Dazu wurde eigens die Seite alkoholsteuer-nein-danke.de ins Leben gerufen.

1 Kommentar:

  1. Natürlich würde sich der Alkoholkonsum von Jugendlichen verringern, da die Jugendlichen nicht über viel Geld verfügen. Daher wird die Nachfrage sehr elastisch wirken. Die Jugendlichen werden aber substituieren... Billigen Fusel wird es immer geben der erschwinglich ist.

    Der Artikel hat sicherlich den richtigen Ansatz, dass eine Steuererhebung das Problem nicht löst jedoch hat das Beispiel der Alkopops gezeigt, dass es in einzelnen Bereichen Wirkung zeigt. Meiner Meinung nach hat sich jedoch die Nachfrage einfach nur verlagert

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