Donnerstag, 13. August 2009

Eine Nacht in Ingolstadt


Trotz einer Autopanne hab ich es vergangenes Wochenende geschafft den Weg in die Heimat des Audis zu schaffen. Diese führte mich geradewegs über München nach Ingolstadt. Somit folgte ich der Einladung eines Freundes, sich die Stadt und deren belebtes Nachtleben ein wenig genauer unter die Lupe zu nehmen. Dabei wurde ich aber gleich Informiert das er selbst noch keine nennenswertere Cocktailbar gefunden habe.
Auffallend ist die Vielzahl von Cafes und weiteren gastronomischen Betrieben in der schönen Altstadt. Überall in den Straßen befinden sich Tische und Stühle welche reichlich genutzt werden. Bei den momentanen warmen Temperaturen und dem leicht rötlichen Licht der Straßenbeleuchtungen entsteht ein fast mediterranes Flair. Typisch bayrisch hingegen sind die wunderbaren Biergärten die sich an allen Ecken finden lassen. Untermalt durch die passende Musik und einem kühlen Bier zwar weit entfernt von einer Bar aber durchaus immer wieder schön für eine kleine Abwechslung. In diesen Punkten liegen auch die Stärken des Ingolstädter Nachtlebens. An den Bars hingegen muss noch gearbeitet werden (zumindest bei dem was ich gesehen habe). Die Drinks sind meist bunt, süß, großvolumig und saftlastig. Die Barkarten bieten neben den einfachsten Standartdrinks kaum etwas Aufregendes. Nur eine Bar konnte mit seinem Angebot überzeugen, was leider nicht für die Qualität dieser Drinks galt. Hinzu kommen die relativ hohen Preise für Mischgetränke die sich in der ganzen Stadt bei ca. 7 € eingependelt haben.
Ingolstadt in der Nacht macht Spaß! Das geschäftige Treiben, die historische Altstadt und das Ambiente können auf der ganzen Linie überzeugen. Bei den Angebotenen Cocktails sollte man meist gebührenden Abstand halten und sich lieber an Bier und Wein halten was ja nicht unbedingt schlecht sein muss. Wer einen Cocktailtipp für diese Stadt hat, schreibe diesen doch bitte in die Kommentare. Ich bin überzeugt den gibt es in den Gassen der Stadt.

Das Bild zeigt übrigens die „Alte Anatomie“ in der sich das medizinhistorische Museum befindet. Eine sehenswerte Sammlung von medizinischen Instrumenten, Maschinen und Medikamenten n der letzten Jahrhunderte wartet dort auf den Besucher (früher war es besser nicht Krank zu werden). Darüber hinaus befindet sich ein kleiner Botanischer Garten hinter dem Museum. Heilkräuter aller Art sind dort ausgestellt von denen eine große Zahl auch in der Bar zu finden sind.

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