Montag, 12. Oktober 2009

Barconvent 2009: Tag 2

Es ist gerade einmal 9:00 Uhr in der Früh… Wer ist nur auf die Idee gekommen auf ein gemeinsames Frühstück um 10:00 Uhr im „Vis a Vis“ zusammen mit den ganzen Cocktailfreaks aus dem Cocktailforum? Schnell alles fertig machen und dann ab in die besagte Bar.
So oder so ähnlich müssen meine ersten Gedanke des zweiten Tages des BCB´s gewesen sein. Pünktlich zum Treffpunkt am Vis a Vis angekommen musste ich jedoch feststellen das ich der einzige war der es pünktlich geschafft hat. Aber wer kann es einem auch übel nehmen inmitten des Berliner Nachtlebens. Für die meisten beteiligten Endete die letzte Nacht auch zu dem Zeitpunkt wo normale Menschen wieder fit werden. Nachdem alle Connaisseure mehr oder weniger ausgeschlafen eingetroffen sind, und sich mit Kaffe und einem reichhaltigen Frühstücksangebot stärkten, ging es gegen 1:00 Uhr Nachmittags gemeinsam zurück zum Postbahnhof. Schön zu sehen das es den anderen Besuchern auch nicht gelang pünktlich vor Ort zu sein. Die Entscheidung die Messe erst Mittags zu öffnen, um sich für den zweiten Tag genügen ausruhen zu können, war zwar gut gemeint aber nutzlos. Die Besucher nutzen die gewonnen Zeit lieber für eine ausgedehntere Bartour durch Berlin. Dies machte sich auch in der andächtigen Stille in den Ausstellungsräumen bemerkbar. Ich nutze die Zeit um noch dem Ende des „Chocktails“-Vortrages von Stefan Stevancsecz an der Demonstration Bar zu lauschen. Vorgestellt wurden Drinks mit dem neuesten Produkt aus dem Hause Mozart dem Chocolate Spirit Dry, über welchen es hier im Blog später auch noch einen Eintrag geben wird. Die nächsten Stunden wurden damit verbracht Spirituosen zu verkosten oder sich mit bekannten Gesichtern zu unterhalten bis es zum am meisten Erwarteten Vortrag des BCs ging: Und in der Tat wurde Hidetsugu Uenos´s „Einblick in die Kunst des Japanischen Bartendings“ der bestbesuchteste Event dieser Tage. Es wurde den staunenden Zuschauern gezeigt wie Eiskugeln bzw. Eisdiamanten aus einem Eisblock entstehen sowie die Funktionsweise des berüchtigten Hardshakes. Daneben mixte Hidetsugu in seiner sehr charmanten Art und Weise diverse Drinks wie beispielsweise eine Bloody Mary mit frischen Tomaten oder einen Grasshopper der durch die Zugabe eines Barlöffels Zitronensaft eine fantastische Textur erhielt. Es ist wirklich erstaunlich wie sich Kleinigkeiten auf die Zubereitung eines Cocktails auswirken können. Nach weiteren Rundgängen über das Gelände verabschiedeten sich die meisten Besucher des Barconvents und machten sich auf den Weg zum nahe gelegenen „Umspannwerk“ zu den Mixology Barawards, bevor es nach einer weiteren Bartour wieder nach Hause gehen sollte.
So endete der Event des Jahres aus den Augen eines Cocktailnerds. Der halbleere Koffer wurde mit jede Menge Büchern, Prospekten, Visitenkarten und Mustern randvoll gefüllt um wieder genügen neue Informationen im Haus zu haben bis es in 365 Tagen wieder Richtung Kreuzberg geht. Nicht vergessen: Der Bar Convent Berlin 2010 findet am 4. und 5. Oktober statt! Ich für meinen Teil werde nun zunächst die Erkältung auskurieren die ich als Andenken mitgebracht habe und einige alkoholfreie Wochen vorlegen…

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen