Dienstag, 31. März 2009

Aus dem hohen Norden


An einer anderen Stelle hier im Blog habe ich schon einmal meine Nachbarin erwähnt, welche vie lauf Reisen ist und mir ab und an eine flüssige Rarität zukommen lässt. Aus ihrem letzten skandinavischen Urlaub stammen zwei kleine Flaschen über deren Inhalt ich kurz berichten will.
In der schwarzen (Kunststoff)flasche befindet sich ein 32%iger Likör mit dem nicht zu merkenden Namen Koskenkorva Salmiakki. Der Inhalt ist eine schwarz-grüne Flüssigkeit und sieht nicht gerade sehr einladend aus. Der intensive Geruch jedoch zeigt gleich wohin die Sache führen wird und der Geschmack gibt dem Recht: Ein Lakritzlikör. Das unverkennbare Aroma und der Geschmack des Süßholzes als Getränk. Mehr gibt es dazu allerdings auch nicht zu sagen. Würde man einige Laktritzschnecken in einer klaren Spirituose wie Wodka oder Korn auflösen hätte man genau dieses Produkt. Ganz nett zum pur trinken um seinen Gästen einmal etwas anderes bieten zu können aber das war´s dann auch schon.
Als weitaus interessanter stellte sich der kleine Flachmann dar. So ungewöhnlich es klingen mag handelt es sich dabei um einen Teerlikör. Das sollte jetzt allerdings keines Wegs verwechselt werden mit Asphalt, Bitumen und Co. Das Produkt mit leichter Süße hat einen Alkoholanteil von 21%. Im Geruch entfalten sich eine wahre Bombe. Rauch, Torf, Wacholder und andere starke Aromen erzeugen diese Komposition die auf der Zunge fortgesetzt wird. Mein Vater brachte den wohl besten Vergleich auf dem ich nie gekommen währe: Rauchfleisch! Mit diesem einem Wort lässt sich der Geschmack des Likörs geradezu perfekt beschreiben.. Für den puren Genuss viel zu aufdringlich wollte ich aber unbedingt ein Cocktailrezept mit dieser Zutat haben. Nachdem ich die letzten Tage damit experimentiert habe, und von einigen anderen Rezepturen inspiriert wurde kann ich hier den Terva Old Fashioned vorstellen.

4 cl Bourbon Whiskey
2 cl Terva
0,7 cl Ahornsirup
2 dash Angostura

Alle Zutaten auf Eiswürfel kalt rühren und in einen gefrosteten Tumbler auf einen großen Eiswürfel (Eiskugel) abseihen. Mit einer Orangenzeste abspritzen.
Optisch und im Geruch unterscheidet sich diese Kreation kaum von einem normalen Old Fashioned. Der erste Schluck ebenfalls nicht – zumindest bis zum Abgang. Hier entfaltet sich langsam eine dezent-rauchige Note mit einem feinen Kräutrbouquet. In einem Wechselspiel mit dem Whiskey passt der Terva geradezu perfekt in diesen Drink. Sollte jemand in der Lage sein diesen Cocktail herzustellen würde mich eine Meinung stark interessieren. Zumindest gibt es nun einen kleinen Kaufanreiz für diesen, aus Finnland stammenden, Spirituosenexoten.

Sonntag, 29. März 2009

Amarula African Cocktails 09


Mixology startete gestern Abend zum dritten Male die Amarula African Cocktails. In diesem Wettbewerb darf jeder zeigen was er mit dem afrikanisch angehauchten Cremelikör mixen kann. Wirklich jeder! Die Competition ist nun in drei Klassen unterteilt. Amaruladrinks von Bartendern, Amaruladrinks mit Kaffee von Bartendern sowie Amaruladrinks von Connaisseuren d.h. Privatpersonen im Sinne des „Open Cocktail Contest“. Auf den Mixology-Blog ist dazu folgendes zu lesen: „Diese Szene tritt nun erstmals in einer komplett eigenen Kategorie an! Damit wird es garantiert einen Sieger aus dem Kreis unserer Leser geben, die, ohne in einer Bar zu arbeiten, die Bar-Community durch ihre Beiträge in Foren, Blogs und natürlich auch durch Bestellungen an den Tresen von GSA-Land in den letzten Jahren und Monaten mit ihrem Enthusiasmus so aktiv mitgestaltet und mitgelebt haben.“
Diese Entscheidung freut mich natürlich ganz besondern und somit möchte ich mich bei all Denjenigen bedanken die diesen Weg ermöglicht haben. Ich hoffe auf eine rege Teilnahme der Cocktailfreunde welche vor dem Tresen zu finden sind.

Die Regeln:
Teilnehmen können alle professionellen und nicht-professionellen Bartender aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Teilnehmen kann man, indem man entweder seine Rezeptur per Mixology Issue 2/2009 beiliegender Postkarte einsendet oder seine Rezeptur direkt in den entsprechenden Forumspfad auf mixology.eu einträgt. Insgesamt sind 7 Zutaten erlaubt, wobei Eis und Garnitur nicht als Zutaten gezählt werden. Eine Experten-Jury unter Leitung von Mixology Drinks Director Bastian Heuser bewertet die eingereichten Cocktails. Die 3 Gewinner nehmen ein Wochenende lang an einer exklusiven Barsafari in einer europäischen Metropole teil. Weitere Informationen gibt es auf Mixology.

Samstag, 28. März 2009

The Bitter Truth Liköre im Test


Wie ein Lauffeuer verbreitete sich letzte Woche die Nachricht von drei Likören aus dem Hause The Bitter Truth. Die kleine (Ex-)Bitters-Manufaktur aus Bayern entwickelt sich bestens und hat neben seinem Bitterssortiment noch einen Sloegin und einen fantastischen Whiskey im Angebot. Die Erweiterung des Likörsortiments überrascht in diesem Zusammenhang da man insgeheim mit einem Vermouth als nächstes Produkt gerechnet hat. Überzeugt von der hohen Güte der Produkte lies ich es mir natürlich nicht nehmen die Liköre sogleich zu bestellen und zu testen.
Die 0,5L Flaschen sehen super aus und auch die Label sind wie jedes Mal ein wahrer Augenschmaus. Sie unterscheiden sich dabei lediglich in ihrer Grundfarbe, welche die des Likörs widerspiegelt. Preislich liegen die Liköre bei jeweils ca. 15 € was sie somit etwas teurer macht als die der Konkurrenz – verständlich da hier die Mengen deutlich geringer Ausfallen und auf andere Dinge Wert gelegt wird. So bekommt man hier nicht nur irgendein ordinäres Zuckerwasser sondern schwer zu beschaffende Dinge aus der klassischen Bar (vom Apricot Brandy einmal abgesehen).

Apricot Brandy
Dieser bekannte Likör besteht wie der Name schon sagt zu einem Großenteil aus Aprikosen (die in Österreich übrigens Marillen genannt werden). Der Namenszusatz „Brandy“ sagt weiterhin aus das auf 100 Liter des fertigen Erzeugnisses mindestens 5 Liter Obstbrand zu 40% Alkoholanteil aus der namensgebenden Frucht enthalten sein muss. Seltener werden bei der Herstellung Weinbrände und Mandeln und Bittermandeln verwendet. (Bei der Bittermandel handelt es sich um den Kern der Aprikose)
Bei dem TBT Produkt fällt sofort die geringere Süße auf die bei anderen Herstellern meist als erstes wahrgenommen wird. Auch findet man nur ganz dezente Marzipantöne, welche die Aprikose nur leicht untermalen. Ein insgesamt toller Apricot Brandy der ein wenig anders ist als der von Bols, De Kuyper und Co. Diese Konkurrenz müssen die Münchner nicht fürchten.

Creme de Violette
Ein Veilchenlikör mag im ersten Moment sehr außergewöhnlich klingen aber das ist es gar nicht. Diese in Vergessenheit geratene Zutat ist bis jetzt bei uns kaum erhältlich gewesen aber bereits in alten Cocktailbüchern zu finden. Hier fehlt mir jetzt das passende Vergleichsprodukt zum TBT und als ich das letzte mal eine Creme de Violette probiert habe (von Rothmann & Winter) ist schon einige Zeit vergangen. Ein ähnlicher Blumen-Likör ist Parfait Amour der aber noch deutliche Vanille und Zitrusanteile aufweist und deshalb kein richtiger vergleich währe.
Etwas fruchtig in der Nase präsentiert sich die süße „bittere Wahrheit“ in einem bläulich-grauen Farbton im Glas. Auf der Zunge sind leichte, nicht näher bestimmbare, florale Aromen zu vernehmen mit einem leicht süßen Touch. Creme de Violette ist ein Likör den man nicht wirklich braucht. Seine stärken zeigt er zum Beispiel im Aviation Cocktail. Die Aromen der Veilchen kommen schön und dezent im Abgang zu tragen was den Cocktail sehr aufwertet.

Pimento Dram
Ein Likör auf Rumbasis dessen Aromen vor allem durch Piment erzeugt wurde mittels Mazeration. Die ursprüngliche Herkunft ist die Karibik. Ein starkes Nelken und leicht pfeffriger Geschmack sollte zu erwarten sein. Auch dieser Likör war bei uns bis jetzt nicht erhältlich es sei den man importiert direkt aus Jamaika oder versucht sich an der Do-It-Yourself-Methode, mit dem ich auch einen vergleich anstrebe. Dazu sollte ich noch erwähnen das meine Variation so stark im Aroma ist das ich diese hinterher noch mit Rum aufgegossen habe um sie geschmeidiger zu machen.
Die Rumbasis ist nicht zu verstecken und bereits beim öffnen der Flasche bemerkt man typische, kräftige Rumaromen. Diese werden aber sofort überdeckt von Nelke, Muskatnuss, Nelke und Nelke. Das setzt sich im Geschmack fort. Zuerst minimale Rumanklänge gefolgt von der brachialen Gewalt des Piments durch Nelken und etwas Muskat was die Zuge schon fast unangenehm überfordert. Im (sehr) langen Abgang ist weißer Pfeffer zu schmecken. Das gleiche Ergebnis liefert mein Pimento Dram auch. Diese Zutat ist mit Vorsicht zu genießen und einzusetzen wie ein Bitter: Weniger ist mehr. Im Tropical Variation Cocktail zeigt dieser Likör was er kann. Allerdings würde ich das 1 cl Pimento durch 0,5 ersetzten und hinterher dem persönlichen Geschmack noch anpassen falls es mehr sein sollte.

Die Herrn um The Bitter Truth haben es wieder einmal geschafft qualitative und ausgefallene Produkte auf dem Markt zu bringen. Der Creme de Violette sowie der Pimetno sind auf jeden Fall empfehlenswert. Den Apricot Brandy würde ich empfehlen wenn die heimische Flasche leer ist und man einen guten Ersatz braucht. Erhältlich ist das Ganze wie immer bei Drinkology.de. Jetzt bleibt nur noch abzuwarten was man als nächstes aus dem Hause Berg & Hauk erwarten kann. Doch noch der Vermouth?

Mittwoch, 25. März 2009

Makers Mark meets...


Der Kentucky Straight Bourbon Whisky Maker’s Mark bringt Unterhaltung in fünf deutsche Großstädte. Von April bis Juni 2009 erleben die Gäste ausgewählter „Maker’s Mark Embassy Bars“ an sieben Abenden exklusive Live-Auftritte aus den Genres Musik und Literatur. „Maker’s Mark meets…“ ist die erste Eventreihe, die außergewöhnliche Künstler zusammenbringt und ihren Gästen Backstage-Erlebnisse bietet: In intimer Atmosphäre erleben die Gäste den Auftritt des Künstlers hautnah und haben anschließend die Möglichkeit zum persönlichen Gespräch. Den Auftakt machen die amerikanische Jazzsängerin Desney Bailey und der Schriftsteller und Johnny Cash-Biograf Franz Dobler. Ab September soll die Eventreihe um das Genre Film und Live-Auftritte eines bekannten Filmemachers erweitert werden. Die Tickets für die Veranstaltungen sind limitiert und werden ausschließlich verlost. Maximal 50 Gäste pro Abend haben die Möglichkeit, einzigartige Künstler aus den Bereichen Musik, Literatur und Film live und unplugged zu erleben. Informationen zum Gewinnspiel können auf der eigens angelegten Myspace-Seite eingeholt werden.
Bei Cocktails und Fingerfood erleben die Gäste ein weiteres Highlight des Abends: das Dipping. Das Markenzeichen des Kentucky Bourbons ist der in rotes Wachs getauchte Flaschenhals. Bei „Maker’s Mark meets…“ haben Fans die einmalige Gelegenheit, ihre eigene Flasche persönlich in das heiße Wachs zu tauchen und sie als Andenken mit nach Hause zu nehmen. Schade das ich selbst keinen der Termine wahrnehmen kann den das Ganze hört sich wirklich vielversprechend an.

16. April 2009, Victoria Bar, Berlin
30. April 2009, Bar Hamburg, Hamburg
07. Mai 2009, King Kamehameha Suite, Frankfurt a.M.
19. Mai 2009, Padres, München
28. Mai 2009, Windhorst, Berlin
03. Juni 2009, Mojitos, Düsseldorf
18. Juni 2009, Riverkasematten, Hamburg

Sonntag, 22. März 2009

Neues aus München und ein "B&A Spezial"


Ich hab momentan viel zu wenig Zeit für viel zu viel Neuigkeiten. Während ich gerade nicht weis welchen Auftrag ich bei der Arbeit als erstes machen soll muss ich mich zuhause mit einem Handwerkertrupp herumschlagen der die Küche umbaut. Wer einmal wissen will wie es über zwei Wochen ohne Küche ist kann gerne einmal bei mir vorbeischauen. In der Zwischenzeit habe ich mich meinem zweiten Hobby (Heimkino) gewidmet und meine Anlage auf Vordermann gebracht. Hatte ich dazwischen wieder einmal die Zeit mich um die Mischerei zu kümmern erfährt man als erstes einige über eine Reihe neuer TBT Produkte - ich bin begeistert und werde berichten sobald die Lieferung bei mir ankommt ;-)
Heute am Sonntag kommt ein wenig Ruhe in das Ganze und die Sonne beginnt langsam auf meine Terrasse zu scheinen. Mit einem passenden Drink in der Hand werde ich mich dann auf diese begeben und einfach einmal nichts machen. Die Wahl fällt dabei auf einen Beuser & Angus Spezial da ich schon die ganze Woche ein gewisses verlangen nach den Kräuternoten des Chartreusse verte habe.

Beuser & Angus Spezial

1 Eiweiß
6 cl Chartreuse
2 cl Maraschino
3 cl Limettensaft
1 dash Zuckersirup
Orange Flower Water

Alle Zutaten auf Eis kräftig shaken und auf Crushed Ice in einem Tumbler abseihen. Etwas Orangenblütenwasser auf den fertigen Drink tröpfeln. Ich liebe die dezente Süße des Drinks in Kombination mit den Kräutern des Chartreuse. Durch das Eiweiß gleitet der Cocktail geradezu seidig durch die Kehle, dabei immer begleitet von den weichen Aromen der Orangenblüten. Diese Mischung aus der Meisterhand von Goncalo de Sousa Monteiro ist nicht nur einer meiner Lieblingsdrinks sonder für mich die perfekte Mischung der Neoklassischen Mixology. Ein Traum im Glas! Entstanden ist der B&A Spezial im Rahmen des mittlerweile legendären Münchners Treffen der TravMix in der Trinkhalle.
Nun entschuldigt ihr mich aber bitte da ich aufhöre zu schreiben den die Zeit drängt wieder einmal. Ein mit grüner Flüssigkeit befülltes Glas wartet bereits auf mich…

Mittwoch, 18. März 2009

Frühlingserwachen


Ist es nicht einfach herrlich: Die Vögel fliegen umher, die letzten Schneereste schmelzen und erste Blumen erblühen im Garten. Die Sonne erwärmt die Luft und der Winter weicht langsam dem Frühling. Ich lies es mir dabei nicht nehmen den ersten Drink des Jahres auf der Terrasse zu genießen. Langsam wird es auch wieder Zeit sich um die frischen Zutaten für den Sommer zu kümmern.
Ein Kontrollblick in meine Minz-Ecke erspar ich mir dieses Mal. Die kleine Pflanze die ich vor Jahren gesetzt habe entwickelt sich jedes Jahr zu einer noch größeren Kolonie. Es ist absolut ausgeschlossen das ich in einer Saison so viele Mojitos, Mint Juleps und Co. mixen kann. Dieses Jahr wird es bei mir auch wieder frischen Salbei geben zum Aromatisieren von Wasser und natürlich für den Matinee Martini. Wenn es in wenigen Wochen noch wärmer wird kommen auch die Standartkräuter Basilikum, Rosmarien und Thymian auf die Terrasse neben den selbst aufgezogenen Chilis. Eventuell ist für die Bar noch der hocharomatische Lavendel nutzbar. Ich könnte mir vorstellen damit einen Gimlet mit einer floralen Note zu versehen.
Ich denke das ich mit dieser Auswahl an Gewächsen gut über die Sommermonate kommen werde. Zu viel sollte es auch nicht sein da ich nicht jeden Tag im Garten verbringen will. Ich schaue lieber auf den Selbigen mit einem Gläschen guten Rums in der Hand. Nur zu Schade das eigene Zitrusfrüchte zu arbeitsintensiv und unrentabel sind. Reife Limetten währen schon etwas schöne. Welche Pflanzen wachsen und gedeihen bei euch vor der Bar?

Montag, 16. März 2009

Open Cocktail Contest reloaded


Das neue Jahr ist schon bald wieder zu einem Viertel Teil der Geschichte und die Dinge nehmen wie gewohnt ihren Lauf. So auch die jährlich stattfindenden Wettbewerbe zu unserem heiß geliebten Beruf und/oder Hobby. Es wird nicht mehr lange dauern bis die nächste Competition ab den Start geht. Aus gut informierten Berliner Kreisen werden auch die Hobby-Bartendern nicht zu kurz kommen unter dem Label des Open Cocktail Contest. Hier haben nicht nur Bartender die Möglichkeit ihr Können unter Beweis zu stellen sondern auch die privaten Liebaber des gemischten Getränkes. Mehr Informationen zu den Einzelheiten wird es in Kürze geben (wenn ich ebenfalls mehr habe…)

Samstag, 14. März 2009

Active O² Coffee-Flavours


Schaut man sich heute auf dem Markt von Mineralwässern um steht man vor einer unüberschaubaren Menge von Herstellern und Sorten gegenüber. Neben den Standards wie „Still“ oder „Natriumarm“ etc. ist seit Jahren das aromatisierte H²O auf einem Erfolgskurs. So befindet sich in meinem Arbeitsschrank auch immer ein Sixpack Apfelwasser. Bereits vor wenigen Jahren gab es diverse Versuche von Koffein-Wasser auf dem Markt was aber nicht sonderlich erfolgreich war. So schnell diese Produkte auf dem Markt kamen, so schnell sind sie auch wieder verschwunden. Über Wässer die jenseits von Gut und Böse sind hab ich bereits in den Anfängen der Cocktailwelten berichtet. Einen Sinn erkenne ich dahinter bis heute nicht.
Um aber zum Thema zu kommen: Die Adelholzener Alpenquellen erweitern die Produktpalette ihrer Active O Two-Reihe um zwei weitere Sorten. Aus der Kombination von aromatisierten und koffeinierten Wässern entstand der Mango-Coffee-Flavour sowie der Himbeer-Coffee-Flavour. Beide Sorten wie immer ohne Kohlensäure aber mit dem „15-fachen an natürlichem Sauerstoff“. Den Nutzen und die Wirkung dessen zweifele ich persönlich jedoch stark an, zudem das meiste wohl beim öffnen der Flasche entweicht. Wichtiger als das sind die Nährstoffe zu denen ich aber, aus Mangel an Vergleichsmaterial, nicht viel sagen kann. Zu erwähnen sei der beworbene Koffeingehalt, welcher mit 50mg/0,75l aber sehr gering ausfällt.
Die Mango-Variante riecht am Anfang sehr süß und fruchtig. Die Frucht könnte ich allerdings nicht definieren, wenn ich es nicht wüsste. Bereits eine Sekunde später macht sich ein feiner aber deutlicher Kaffegeruch bemerkbar ohne aber zu aufdringlich zu sein. Dieses Erlebnis setzt sich auf der Zunge in selbiger Reihenfolge fort. Süße-Frucht-Kaffee. Ein nettes Produkt das für mich allerdings einen Tick zu süß ist. Laut der Energie-Tabelle der Flasche befinden sich im Wasser 3,3g Zucker auf 100 ml.
Wie auch bei der „Mango“ vernimmt man beim öffnen der „Himbeere“ ein lautes zischen – bye bye Sauerstoff? Der Geruch ist dafür ein Traum. Deutliche Himbeerarome machen Lust das Produkt zu trinken. Der Kaffe ist hier deutlich dezimierter aber immer noch gut wahrnehmbar. Der erste Schluck bietet wieder eine leichte Süße. In Verbindung mit den leckeren Himbeeren fällt diese aber nicht so stark auf wie in dem Mangowasser. Verdrängt wird dieser Geschmack wieder durch den frischen Kaffees, welcher im Abgang noch lange am Gaumen verbleibt.
Ich muss zugeben zunächst war ich skeptisch was diese Flüssigkeiten angeht aber ich wurde dann doch des Besseren belehrt. Beide Sodas sind zwar Dinge die ich nicht standardmäßig trinken würde aber für zwischendurch sehr empfehlenswert. Der Mango-Variante fehlt es meiner Meinung nach zwar an ein wenig Feinabstimmung aber das Himbeerwasser ist auf der ganzen Linie überzeugend. Weitere vier Tester bestätigen mein Statement. Das Apfelwasser in meinem Spint wird wohl in der nächsten Zeit Konkurrenz bekommen.

Mittwoch, 11. März 2009

Champagnertasting "1996"


Es herrscht eine fast gespenstische Stille. Das Licht ist gedämmt. Eine Vielzahl von Flaschen spiegeln es und werfen einige Reflektionen in den Raum. Man hört das leise zischen von Kohlensäure und sieht wie sich ein Glas füllt und die Flüssigkeit wild mit Perlen um sich wirft… Es ist der 7. Februar gegen 20 Uhr in der Berliner Bar Lebensstern als sich der erste von sieben Jahrgangschampagnern leert. So begann ein Tasting der ganz besonderen Art. Bereits seit Monaten arbeiteten Robin Stein und Torben Bornhöft an dieser Veranstaltung. Verkostet wurden Champagner aus dem Spitzenjahrgang 1996. 11 Personen aus dem deutschen Barbereich vom Profi bis zum Connaisseur ließen sich diese einzigartige Gelegenheit nicht entgehen und traten die Reise in die deutsche Hauptstadt an.
Auf dem Programm standen in chronologischer Reihenfolge die Champagner Bruno Paillard Blanc de Blanc, Pierre Moncuit Blanc de Blanc, Jacquesson Extra Brut, Bollinger L Grande Année, Bollinger R.D. Extra Brut, Pol Roger Sir Winston Churchill und Krug Vintage des entsprechenden Jahrgangs. Bei den ersten drei Weinen handelt es sich um die „jungen, wilden“. Sehr frisch und fruchtig laden diese zum easy drinking ein. Die folgenden beiden Tropfen vielen sofort durch eine deutlich höhere Komplexität auf. Sehr Ausgewogen und mit toller Perlage und leichter Säure sind das die perfekte Champagner für besondere Anlässe. Die Krönung der Veranstaltung bildete der ultimative Vergleich von Bollinger R.D. und Krug Vintage. Das sind Champagner der allerhöchsten Güte! Gereifte, komplexe Weine bei denen alles Stimmte. Säure, Perlage und Aroma bildeten eine perfekte Symbiose – besser dürfte es fast nicht mehr gehen!
Nach einer anschließenden Umfrage aller Beteiligten setzte sich der Krug als bestes Produkt an der Spitze ab. Den Platzt Nr.1 kann der Edelchampagner allerdings auch beim Preis belegen, welcher mit durchschnittlich 250 € zu Buche schlägt. Auf Platz zwei findet sich der Jahrgangs-Bollinger in der R.D.-Ausführung. Meiner Meinung nach hat er aber noch das gewisse Extra was dem Krug fehlt. Aus diesem Grunde ist dieser Champagner mein persönlicher Favorit. Der aktuelle Preis liegt bei ca. 200 € pro Flasche. Das beste Preis-/Leistungsverhältnis geht an den Blanc de Blanc von Pierre Moncuit. Ein herrlicher Schaumwein für jede Gelegenheit. Im Gegensatz zu anderen Kandidaten handelt es sich hierbei geradezu um ein Schnäppchen. Um die 50 € muss man für eine Flasche investiert.
Gegen 1 Uhr Nachts wurde die Veranstaltung beendet, nachdem jeder der Teilnehmer über eine Flasche Champagner zu sich genommen hat, und die Rückreise am nächsten Tag anstand. Zumindest bei mir wirkte der Einsatz eines Aspirins am nächsten morgen Wunder… Nichts desto trotz wahr das Tasting eine überragende Veranstaltung. Nun müssen wir alle nur noch auf den nächsten „Porno“-Jahrgang aus der Champagne warten wie er von diversen Teilnehmern auch genannt wurde ;-)
Ich habe in diesem kleinen Bericht bewusst nur grobe Tastingnotizen veröffentlicht. Auch das verspätete Veröffentlichen von vier Wochen hatte seinen Grund*. Ich nutze hiermit die Gelegenheit einen weiteren neuen Bar-Blog vorzustellen der von Connaisseur betrieben wird. Bei der Trinklaune wird das Tasting in der nächsten Zeit noch deutlich genauer besprochen. Dieser Blog wird von Leuten betrieben die ich allesamt persönlich Kenne und die genau so verrückt sind wie ich selbst. Es ist ein absolutes Muss diesen Blog zu verfolgen den dieser wird mit Garantie ein Knüller! Ich wünsche dem Trinklaune-Team viel Erfolg und Spaß an dem Projekt! (und vor allem viel Trinklaune)

*die Trinklaune wahr bis dato noch nicht online ;-)

Montag, 9. März 2009

Mixology Monday: The first time


Diesen Monat findet der Mixology Monday früher als sonst statt was mich auch etwas aus den Rhythmus schmeißt aber dennoch: Hier ist er! Der weibliche Cocktailblog LUPEC Boston will etwas über „das erste Mal“ erfahren. Dabei geht es jetzt aber keinesfalls um das was sich jetzt die meisten denken ;-) Gesucht werden Drinks die man einem Nicht-Cocktail-Drinker (so etwas gibt es tatsächlich!) serviert um ihn von den Mixturen zu überzeugen.
Ich denke es ist jedem klar, dass ich einer Cocktailjungfrau keinen Dry Martini vorsetzen kann. Das dürfte wohl der erste und letzte Drink sein den diese Person zu sich nimmt. Im Allgemeinen finde ich einen Klassiker sehr ungeeignet um jemanden in die Cocktailwelten einzuführen. Die Drinks sind meist relativ stark, dominant im Geschmack und entsprechen nicht dem was man sonst zu trinken bekommt. Einen absoluten „Cocktailnoob“ würde ich versuchen mit fruchtigen und saftlastigen Rezepten zu überzeugen. Gerne auch in Kombination mit Sahne. Das entspricht zwar nicht meinem jetzigen Stil aber ich denke fast jeder hat mit Pina Colada und Co. angefangen. Von diesen ersten Anfängen würde ich weitergehen zu fruchtigen Drinks die aber schon spirituosenlastiger sind und den Brand geschmacklich nicht zu sehr überdecken a la Mai Tai, Ti Punch oder Pisco Sour. Von dort aus ist es noch ein weiter Weg in die über 200 Jahre alte Geschichte der gemixten Flüssigkeiten.
Aus sentimentalen Gründen gibt es heute ein Rezept mit dem bei mir alles angefangen hat. Das müsste jetzt schon gut und gerne acht Jahre her sein. Ein tropischer Cocktail der als Great Barrier Reef angeboten wurde sollte sich nach Forschungen im Internet als Swimmingpool herausstellen. Von dort aus ging es immer weiter hinein in die großartige Materie der Mixology bis zu dem heutigen Tag – wer hätte das gedacht!

Swimming Pool

3 cl Rum (Matusalem Platino)
3 cl Wodka (Absolut)
1 cl Blue Curacao (Boudier)
2 cl Kokossirup
2 cl Sahne
10 cl Ananassaft

Alle Zutaten werden in einem Schüttelbecher kalt und cremig geshaked und auf Eiswürfel in ein Hurricane-Glas geseiht. Da ich diesen Drink dieses Mal nicht für ein Photo mixen werde ist hier zumindest ein Bild wie das ganze aussehen sollte – die Mischung ist mir einfach zu süß geworden. Wer weis ob ich mit diesem kleinen Artikel nicht noch einen Unschuldigen in die Welt der alkoholischen Getränke geführt habe.

Sonntag, 8. März 2009

Bargeflüster: Logo und Verlosung


Am Donnertag endete die Abstimmung des Bargeflüsters. Das Ergebnis wurde allerdings erst sichtbar nachdem die Stimmen aussortiert wurden. Durch einen Fehler in der Uhrzeit des Systems wurden noch Stimmen nach der Deadline abgegeben und einige User dachten sich wohl sie können schneller zu Sieg kommen wenn man 10x klickt. Auch diese Stimmen wurden gelöscht. Durch diese Sortierung kam es nun zu einer Situation mit der wir ehrlich gesagt nicht gerechnet haben. Logo 3 (Markus Weidenfeller) und Logo 8 (Helmut Muggentaler) haben mit je 47 Stimmen einen Gleichstand.
Was der „Außenwelt“ verschlossen bleibt ist der Rege Email-Kontakt der Bar-Blogs untereinander, der fast täglich stattfindet. Hier wurde unter anderem entschieden das der Whisky ausgelost wird. Eine weitere gestiftete Überraschungsflasche geht an den zweiten Lossieger. Diese Aufgabe habe ich gestern einer neutralen Person zukommen gelassen. Dazu habe ich den Bartender meines Vertrauens (danke Mehmet, siehe Foto) im wahrsten Sinne des Wortes überrumpelt, ohne zuvor zu sagen um was es geht. Ich zog zwei Zettel aus meiner Tasche und sagte er solle sich eines Aussuchen. Der Zufall machte somit Logo 3 zu unserem Whiskybesitzer – herzlichen Glückwunsch! (Anmerkung: Nachdem Mehmet den Grund des Ganzen erfuhr will er jetzt einen Whisky ausgegeben bekommen – ich bring dir das nächste Mal etwas schönes vorbei ;-)
Im weiteren Verlauf unserer Blogger-Emails wurden wir uns allerdings auch darüber einig keinen der Vorschläge anzunehmen! Das hat verschiedene Gründe. Zum einen konnten sich die meisten Blogger mit keinem der Logos identifizieren was uns aber wichtig ist. Des Weiteren fehlte bei den meisten Bildern der, ich nenne es einmal „Kick“, der sie besonders macht. Ein schwerwiegendes Problem sind zudem teilweise verwendeten Elemente innerhalb der Bilder deren Urheberrecht sehr zweifelhaft ist. Für eine besondere Überraschung die im Rahmen des Bargeflüsters noch geplant ist müssen dies Punkte allesamt stimmen! Die Blogger werden aus diesem Grund neue Vorschläge von einem professionellen Gestallter in Auftrag geben lassen. Ich hoffe es ist jetzt keiner zu sehr enttäuscht. Ich bedanke mich bei allen die Abgestimmt haben und ein Bargeflüster-Symbol eingeschickt haben!

Dienstag, 3. März 2009

Blindverkostungen: Eine gute Idee?


In der aktuellen Ausgabe des „Der Feinschmecker“ ist ein kurzer Artikel zum Thema Blindverkostung zu finden. Dieser bezieht sich zwar ausschließlich auf Wein aber ich denke das Geschriebene lässt sich auch größtenteils auf Spirituosen anwenden. Die „stumme“ Verkostung wird dazu beschreiben als eine Degustation bei der man das Produkt im Glas sieht aber nicht die Flasche oder gar das Etikett. Man erfährt lediglich Art des Produktes. Mit dieser Methode soll Seriosität und Unparteilichkeit sichergestellt werden. Ich selbst bin von dieser Tasting-Art überzeugt! In schon einigen Fällen wurden zuvor missachtetet Produkte an die Spitze gehoben und Favoriten in Grund und Boden bewertet. Nun stellt sich im Feinschmecker die Frage: „…ist es möglich … blind zu beurteilen?“
Der Weinjournalist Gian Luca Mazzella verneint das. Er kritisiert dabei das man bei einem Tasting zwar Typus und sogar das genau Anbaugebiet der Weine kennt, um sie überhaupt einordnen zu können, aber dabei den Stil außer Acht lässt. Ein Vorschlag ist hier die Unterteilung in Untergruppen z.B. Herstellung modern oder traditionell. Hier ist der Experte zunächst derselben Meinung wie ich: Kompliziert und ineffizient. Mazzella kann es sich dennoch vorstellen da ein Vergleich somit besser zur Geltung kommt.. Ich aber widerspreche der Unterteilung in verschiednen Untergruppen total. Wenn ich ein Blind-Tasting vorbereite und die Spirituosen, Weine etc. auf das penibelste Unterteile geht der Sinn eines Vergleiches zu sehr verloren. Als Beispiel nehme ich mein Tequila-Tasting. Hier wurde der Typus des Reposados getestet nach der Methode Jeder gegen Jeden, blind, ohne eine weitere Unterteilung. Wäre diese Verkostung nicht blind gewesen hätte der qualitativ hochwertige und teure El Tesoro mit Sicherheit deutlich besser abgeschnitten. Das Ergebnis ist somit ehrlicher. Jetzt noch zusätzlich die Tequilas mit traditioneller Herstellung von den Anderen zu trennen geht zu weit. Sie sind zwar leicht unterschiedlich im Geschmack aber sollen schließlich verglichen werden mit anderen Bränden, die aber dennoch zur gleichen Sparte gehören. Somit ist gewährleistet das jeder seinen persönlichen Geschmack zum Ausdruck bringt – bin ich ein Fan von traditionellen Bränden oder nicht? Die Unterteilung könnte man schließlich auch soweit übertreiben das jeweils nur ein Hersteller pro Sparte übrig bleibt. Gäbe es keine Unterschiede müsste man keine Tastings veranstalten.
Weiterhin kritisiert der Weinprofi Mazzella das echte Kenner auch blind wissen was sie im Glas vor sich haben. Erkennen Sie ein Top-Produkt wird dies auch entsprechend Bewertet. Das ist in der Tat ein Problem. So erging es mir in einem Gin-Tasting in dem ich mehrere Brände sofort zuordnen konnte. Solche Erlebnisse sind nicht ideal aber dennoch ist für mich ein Blindtasting die beste und fairste Methode für einen Spirituosenvergleich. Das nächste Blind-Tasting im Rahmen des Cocktailforum-Treffens 09 in wenigen Wochen wird dem Brandy gewidmet sein – ohne Untergruppen.

Sonntag, 1. März 2009

Silberbecher


Es gibt einige wenige Drinks deren Zubereitung perfekt sein kann und dennoch fehlt das gewisse Extra. Die Rede ist von Mischgetränken die stielecht in einem silbernen Gefäß serviert werden sollten. Um aus dem Cocktailforum zu zitieren: „Mit diesem I-Tüpfelchen der Barkultur kann man Stil beweisen und Atmosphäre schaffen wie mit sonst kaum einem Bar-Accessoire.“ Zu diesen Mixturen gehört unter anderen der legendäre Mint Julep. Diesem Cocktail wurde sogar ein ganzer Typ von Gefäß spendiert: Der silberne Mint Julep Cup. Dieser hat die Eigenschaft bei dem kalten Getränk selbst komplett zu vereisen was eine unvergleichliche Optik mit sich zieht. Idealerweise wurde der Becher zuvor im Gefrierfach gefrostet. Silber ist ein perfekter Wärmeleiter und hält den Drink somit auch für eine ganze Weile kalt. Ich selbst bin noch nicht im Besitzt eines solchen Gefäßes da der Preis pro Stück bei nicht ganz so coolen 200-250 € liegt. Ich nutze für Juleps stattdessen einen uralten Zinnbecher von meinem Opa. Eine billigere alternative sind „lediglich“ versilberte Cups die im Schnitt bei 50 € liegen. Rein physikalisch gesehen ist die Temperaturleitfähigkeit mit Sicherheit geringen aber ich denke damit kann man durchaus leben. Eine sehr beliebte Variante zu diesem Drink ist auch der Champagner-Julep; ein wahrer Traum an heißen Sommertagen!
Ein weiterer Cocktail der das Silber liebt ist der Prinz of Wales. Die Mischung aus Cognac, Benedictine, Bitters und Champagner wird nach Möglichkeit in einem Silberkelch serviert (siehe Foto). Ich freue mich das ich von diesen fünf Stück mein eigen nennen darf. Die bei Ebay, in der komplett falschen Kategorie angebotenen, „versilberte Becher“, konnte ich für sage und schreibe 15 € ersteigern. Als die Kelche bei mir ankamen viel mir bereits das hohe Gewicht auf und eine Punze auf dem Boden. Mithilfe einer Küchenwaage und des errechneten Volumen des Kelches, (nicht das Fassungsvermögen) konnte ich die spezifische Dichte der Becher ermitteln: 10,4g! Reines Silber! Ich halte daher den bezahlten Preis für angemessen ;-) Außer diesen drei Cocktails kenne ich keine die nach einem Silberbecher verlangen. Wie sieht es mit euch aus?