Sonntag, 28. Juni 2009

Kentucky-Cocktails

Dale Degroff bereitete passend zum Kentucky Derby 2009 einen Mint Julep und einen Whisky Smash zu. Danke an „drum-drum“ aus dem Cocktailforum für den Link zum Video :-)

Mittwoch, 24. Juni 2009

Cocktailarena, Update

In den letzten 66 Umfragen der Cocktailarena wurde nun ein Großteil aller Cocktails nach dem K.O.-Verfahren eliminiert. Ich habe immer Versucht ähnliche Drinks, sei es nach Zutaten oder Geschmack, zu ordnen damit die Konkurrenten immer möglichst fair aufeinander treffen. Dass das nicht immer optimal funktioniert ist klar. Das daraus resultierende Ranking ist ja auch nicht ganz ernst zu nehmen aber gibt einen kleinen Einblick in die Trinkgewohnheiten der Cocktailwelten-Leser ;-)
Die Vorrunden sind nun beendet und ich hoffe in den Finalrunden das ihr weiterhin regelmäßig abstimmt um den Drink der Cocktailwelten zu finden. Von nun an werden die Abstimmungen auch länger laufen als lediglich 48 Stunden. Die aktuelle Umfrage ist ein Sonderfall. Da sich immer zwei Drinks duellieren, nun aber 9 Finalisten auf der Liste stehen ergibt sich ein Problem. Wählt bitte in den nächsten drei Tagen den Cocktail den ihr NICHT im Finale sehen wollt!
In den letzten elf Runden wird dann jedes Mischgetränk gegen jedes antreten müssen um die Top 5 zu ermitteln zu können. Am Ende der Arena werde ich eine Tabelle mit sämtlichen Ergebnisen uploaden um eine Übersicht zu erhalten. Und nun weiterhin viel Spaß bei der Qual der Wahl.

Dienstag, 23. Juni 2009

Licor 43 Cocktail Competition 2009

Nach langem Hin und Her ob ich mich auf den Weg machen sollte entschloss ich mich doch einmal mehr die Fahrt nach München anzutreten. Die Cocktail-Sucht hat mich einfach fest im Griff ;-) Der Grund für die kleine Reise war das auf der Praterinsel stattfindende 10. Finale der Licor 43 Cocktail Competition. Für die besten und kreativsten Drinks geht es immerhin um einen Kurzurlaub ins warme Spanien.
In den zehn Jahren dieser Competition wurden mittlerweile erstaunliche 3000 Rezepte eingeschickt mit „Spaniens sanfter Versuchung“. Die acht besten der aktuellen Competition von 450 Einsendungen trafen sich gestern zur feierlichen Preisverleihung. Neben den Cocktails wurde auch dieses Jahr wieder der „Sonderpreis mit Milch“ vergeben. Uwe Christiansen, Barchef des Christiansen´s in Hamburg, eröffnete die Verleihung mit dem Vorstellen der Finalisten und deren Drinks. Schade das die eigentliche Preisvergabe eher schnell von statten ging. Es wäre schön gewesen, hätten die Kandidaten zumindest noch ihren Drink vor Publikum mixen müssen. So gingen die meisten der Rezepturen komplett unter (ich werde sie erst später nachreichen können)
Die Finalisten v.l.n.r: Jens Fuckert, Michael Walter, Michael Heimberg, Dieter Leckschos, Gianfranco Amato, Mitarbeitern Licor 43 (sorry, Name entfallen ;-), Markus Heinze, Erwin Bröker, Carsten Möller

Der Milchpreis ging an Michael Heimbergers Kreation „Mr. Brown“ aus dem Erfurter Modern Masters. In der Fancy-Kategorie belegte Erwin Bröker (Steigenbergers, Bad Pymonts) den dritten Platz mit seinem Drink „Papilotte“ und Gianfranco Amato (Lumen, Wiesbaden) mit „Wild Spirit“ den zweiten Platz. Als Wiederholungstäter des ersten Platzes entpuppte sich Markus Heinze (Sonderbar, Dresden) und sein „Golden Delicious“ – ein Cocktail der unter anderem aus Swedish Punch, Calvados und Danziger Goldwasser besteht.. Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner!
Der Abend ging im Laufe der Stunden bei Live-Musik, Tapas, Kaffe, Kuchen und natürlich vielen Drinks gemütlich zu Ende. Es sind Tage wie diese die mich daran erinnern wie toll und kreativ mein Hobby ist…

Sonntag, 21. Juni 2009

Short News

Trollinger: Heute ist der Einsendeschluss des Trollinger 2.0 Contest also Beeilung mit den Rezepturen. Dieser, zum ersten Mal stattfinden, Wettbewerb zählte laut Mixology schon am Anfang der letzten Woche 66 Einsendungen. Diese Zahl verspricht einiges und einen sehr erfolgreichen Start der Württembergischen Weingenossenschaft. Verlockend sind hier natürlich auch die sehr hohen Preisgelder von bis zu 3000 € für den Erstplazierten. Vorraussetzung die Regeln wurden eingehalten: Der Wein-Cocktail darf aus maximal fünf Zutaten bestehen, ein Gesamtvolumen von 25 cl nicht überschreiten und muss mindestens 5 cl Trollinger enthalten. Der Wein-Anteil deines Cocktails muss mindestens die Hälfte des Cocktail-Gesamtvolumens ausmachen. Der Drink sollte überall schnell zubereitet werden können und die gewählten Zutaten sollten den Weincharakter ergänzen und komplettieren, nicht erschlagen. Ich gebe zu das ich selbst Wochenlang mit den verschiedensten Spirituosen getüftelt habe aber kein brauchbares Ergebnis erzielen konnte. Zu guter Letzt entstand ein sehr simpler Drink auf Basis eines Sours mit dem ich leben kann. Versuchen kann man es…

Blogs: Die Blogs des Bartenders-Lab und der Förderung der GSA-Barkultur schließen ihre Pforten! Aber keine Sorge es wird nichts fehlen: Die beiden Webprojekte wurden fusioniert und werden in Zukunft unter der Domain www.bartender-lab.com zusammen arbeiten. Bei neun leidenschaftlichen Bartender unter einem Blog müsste es viel Interessantes zu erfahren geben.
Licor 43: Morgen Abend findet in München, genauer gesagt auf der Praterinsel, das Finale der zehnten Cocktail Competition statt. Ausgemixt wird, wie auch schon in den vergangenen Jahren, der Standart-Cocktail und der Sonderpreis für einen Milchcocktail. Die acht Finalisten mussten sich gegen 450 andere Kreationen durchsetzen – Wahnsinn! Wer es schlussendlich auf das Siegertreppchen geschafft hat kann man in wenigen Tagen hier im Blog erfahren.

Rye-Tasting: Kaum eine Spirituose konnte in den letzten Jahren so sehr überzeugen wie der amerikanische Whisky auf Roggen-Basis. Einst geschätzt und dann für lange Zeit verschwunden ist diese Spirituose wieder stark auf dem Vormarsch, was man anhand seiner momentanen Vielzahl merkt. Um diese relativ teure Spirituose genauer kennen zu lernen wurde über das Cocktailforum ein kleines Blind-Tasting ausgerufen, welches Sascha vom Cocktails Old Fashioned Blog organisierte. Auf die kommenden Ergebnisse darf man sehr gespannt sein.

iPhone: Unglaubliches welchen Hype das neue iPhone von Apple und die neue Software 3.0 in der letzten Woche erzeugt hat. Nachdem auch ich das OS-Update nach einigen Komplikationen überlebt habe stöberte ich eine weitere brauchbare Cocktaildatenbank im App-Store auf. Unter dem Titel GM Cocktails findet man eine gelungene Sammlung von über 400 Rezepturen auf Grand Manier Basis. Und das Beste: Die Applikation ist kostenlos. Hoffentlich kommen noch viele Spirituosenhersteller auf diese Art des Marketings ;-)

Mittwoch, 17. Juni 2009

Der Teekanneneffekt


Wer kennt das nervende Phänomen nicht? Man benötigt noch einen kleinen Schuss einer Spirituose in einem Drink. Man kippt die Flasche vorsichtig Richtung Glas doch anstatt in das Glas fließt alles am Flaschenrand entlang und gezielt daneben. Dieses Ergebnis ist die Auswirkung des so genannten Teekannen-Effekts.
Wieso ist das so? Jetzt wird’s physikalisch: Die Flaschen werden zum Hals hin in der Regel dünner. Der Inhalt fließt an der Engstelle entlang, der Durchmesser des Strahls wird enger und die Flüssigkeit beginnt sich zu beschleunigen. Zu vergleiche ist das mit einem ruhigen Bach der seine Wassergeschwindigkeit in einer Klamm extremst beschleunigt. Das ist der erste Teil des Phänomens. Der zweite Teil handelt ganz im Sinne der Hydrodynamik nach dem schweizer Mathematiker Daniel Bernouilli. Eine beschleunigte Flüssigkeit, in diesem Fall eine Spirituose, ist im Vergleich zu ihrer Umgebung der Sitz einer leichten Depresion – eine leichte Druckdifferenz. Wenn die Geschwindigkeit der Spirituose wächst sinkt ihr Druck (und umgekehrt). Ergo ist der Luftdruck der Umgebung höher als der Druck der Flüssigkeit.
Verbindet man nun diese beiden Erscheinungen ergibt sich folgendes Ergebnis: Die Spirituose wird von den Molekülen der Luft gegen die Flaschenwand gedrückt und läuft dort entlang anstatt ordentlich aus der Flasche. Dazu kommt noch die Wirkung von Punkt drei: Die Schwerkraft. Die am Flaschenhals „festgedrückte“ Flüssigkeit wird von der Schwerkraft nun an dieser entlang nach unten Bewegt und beschleunigt abermals, was ja wiederum den Druck erneut verringert – ein kleiner Teufelskreis wenn man so will. Schließlich bleibt die Flüssigkeit an der Flasche hängen und tropft nun am Glas vorbei.
Um diesen Effekt zu verhindern muss man nur etwas schneller ausgießen aber ist das nicht im Widerspruch zu dem oben genannten? Im Prinzip schon aber bewegt man die Flüssigkeit mit genug Schwung nimmt diese genügen Bewegungsenergie auf um sich vom Rand des Flaschenhalses, in Form eines Strahls, zu entfernen. Die druckbedingten Adhäsionskräfte werden überwunden und sind dann zu schwach um eine Sauerei anzurichten.
Also wenn man das nächste Mal genervt eine solche Pfütze am Tresen aufwischen muss kann man dem Gast gegenüber behaupten das war Absicht und eine physikalisch aufwendige Versuchsreihe aus der Hydrodynamik ;-)

Montag, 15. Juni 2009

Mixology Monday: Ginger


Der heutige Mixology Monday ist ganz nach meinem Geschmack (im wahrsten Sinne des Wortes) Zum einen weil er von einen meiner bevorzugten Blogs geleitet wird und zum andern weil mich das Thema sehr anspricht. Der Rumdood Matthew Robold ist ein absoluter Freak dieser karibischen Spirituose und reißt dafür auch um die halbe Welt. Des Weiteren verzichtet Matthew auch nicht auf die Verwendung von Ingwer was auch das Thema dieses Monats ist. Da es mir nicht anders ergeht werde ich hier natürlich auch einen Drink mit Rum und Ingwer vorstellen. Es ist den Bloggern freigestellt in welcher Form der Ingwer verarbeitet wird. Roh, als Beer, Ale oder Sirup. Die gelbe Wurzel ist eines meiner Standartzutaten in meiner Küche wie bei so vielen anderen auch. Doch was ist Ingwer überhaupt und was macht ihn so beliebt?
Das Wort Ingwer stammt von dem griechisch-lateinischen Ausdruck „zingiber“, welches wiederum von dem altindischen „schringaverâm“ abstammt. Übersetzt bedeutet dies soviel wie hornförmig was bei einem Blick auf die Wurzel selbsterklärend ist. Deren Anwendung findet man mittlerweile in vielen Bereichen vom einfachen Gewürz bis hin zum Arzneimittel. Hauptanbaugebiet des Gingers sind vor allem asiatische Gefilde wie Indonesien, Vietnam und Indien. Aber auch Nigeria gehört zu den Großanbaugebieten der Allzweckpflanze. Wer eine Wurzel länger bei sich liegen lässt wird feststellen das diese auszutreiben beginnt. In der Tat ist es möglich diese in eine Mischung aus Blumenerde und Sand (1:1) zum wachsen zu bringen. Ein Stück der Wurzel muss dabei aus der Erde schauen. Das ist allerdings nur als Dekopflanze zu sehen da das Wachsen einer vernünftigen Wurzel für den Küchengebrauch sehr lange dauert. Wer es doch versucht wird eine 80 cm große, schilfartige Pflanze erhalten die sogar zum blühen kommt, vorausgesetzt man hält den Topf warm und feucht. Die Blätter sind ca. 20cm lang und 3 cm breit und können ebenfalls kulinarisch Verarbeitet werden z.B. klein geschnitten im Salat. Das Aroma ist Ingwertypisch aber nur sehr dezent. Über die Anwendung der Ingwerwurzel muss ich wohl keine Worte mehr verlieren – das kennt jeder ;-)
Wie schon am Anfang erwähnt entscheide ich mich für einen Drink mit frischem Ingwer ganz im Sinne des Cuisine Style. Kombiniert man diese Zutaten weiterhin mit frischer Minze und weitern Flüssigkeiten entsteht daraus der

Ginger Mojito
6 cl weißer Rum
4 cl Limettensaft
2 cl Zuckersirup
1 Zweige frische Minze
frischer Ingwer, ca 5 cm
Soda

Der Ingwer wird in dünne Scheiben geschnitten und zusammen mit einigen Minzblättern im Gästeglas ein wenig mit dem Muddler angedrückt. Nach der Zugabe von Eiswürfeln werden Rum, Saft und Sirup hinzugegeben und gut miteinander verrührt. Aufgefüllt mit etwas Soda und dekoriert mit der restlichen Minze kann der Longdrink eiskalt serviert werden. Der Drink sollte wie ein normaler Mojito schmecken aber mit der typischen schärfe des Ingwers im Abgang. Cheers!

Freitag, 12. Juni 2009

Der Bartender als Gastgeber

Was macht eine gute Bar aus? Die Qualität der Spirituosen, die Atmosphäre, die Drinks, die Musik, der Service oder die Bartender? Die richtige Antwort: Von allem etwas aber jeweils so viel wie möglich! Leider mangelt es in vielen Betrieben die sich Bar nennen an dem zuletzt genannten Punkt.
Wer kennt diese Situation nicht: Man sitzt am Tresen einer Bar und bestellt einen Drink – soweit ist alles bestens. Der Bartender kommt, stellt das Glas ab ohne den Gast anzusehen und verschwindet wieder so gelangweilt wie er gekommen ist. Dabei könnten einige Kleinigkeiten viel bewirken. Ein Lächeln gegenüber dem Gast bewirkt so Einiges damit sich dieser wohl fühlt. Ein Gast will wahrgenommen werden besonders wenn er direkt an der Theke sitzt. Schade das dies aber nicht immer der Fall ist. Auch ein wenig Smalltalk trägt entscheidend zu einer gelungenen Baratmosphäre bei. Ich kann hierbei nicht aus eigener Erfahrung sprechen aber behaupte das ein Bartender in diesem Sinne mehr ist als nur ein Getränkemischer. Er ist ein Dienstleister und gleichzeitig ein Psychologe. Jemand mit dem man sich über Sachen austauschen kann die man ansonsten nicht sagen würde. Meine Friseurin meinte einst zu mir das sie Leute kennt die regelmäßig zu ihr kommen aber nicht wegen der Frisur sondern einfach nur um sich mit jemand zu unterhalten – eine neutrale Person die nicht zum Freundes- oder Verwandtenkreis gehört der man dennoch etwas anvertrauen kann. Auch das gehört in meinen Augen zu den Arbeitsbereichen eines guten Bartenders. Schließlich ist eine Bar auch ein Bereich in dem sich Menschen auf vielerlei Art begegnen. Ich denke hier sollte sich ein Bartender auch kurz Zeit nehmen um auf seine Gäste einzugehen.
In einem anderen Fall ist es mir schon einmal passiert das nahezu perfekte Cocktails der Grund waren das Atmosphäre verloren gegangen ist. Ich saß direkt vor der Mixstation des Tresens und der Bartender war so damit beschäftigt die Drinks nach allen Regeln der Kunst zuzubereiten, das er nicht merkte wie mein Sitznachbar schon seit über 40 Minuten vor einem leeren Glas sitzt. Gute Drinks sind definitiv nicht alles wenn der Gast dabei auf der Strecke bleibt. Dabei hätte in diesem Beispiel nur ein Blick des Bartenders auf das leere Glas gereicht. Alleine eine einfache Frage wie „Ist bei Ihnen noch alles in Ordnung“ hebt die Stimmung des Gastes. Man bemerkt das man in dieser Bar auch wahr- und erstgenommen wird.
Ein Interessanter Diskussionsansatz zu diesem Thema ist momentan auch im Mixology-Forum zu finden und in der aktuellen Ausgabe.

Mittwoch, 10. Juni 2009

Bitter Truth feat. Bittermens Bitters


Dass das Rätsel um die neuen TBT Bitters so schnell gelöst wird war nicht absehbar. Der Newsletter hatte also nicht gelogen mit den anschließenden Worten „available soon...very soon!“
In einer Kooperation mit Bittermens Bitters bringt The Bitter Truth dessen Schokoladen- und Grapefruitbitters auf den internationalen Markt. Bittermens ist ein kleines Unternehmen aus Brookline, Masechusets, welche wie TBT Cocktailbitters entwickeln um die Möglichkeiten dieser Zutat zu ergänzen und zu erweitern. Bekannt wurde dieses Haus durch seine ausgefallenen Produkte von denen nun eines auf den Markt gekommen ist. Neben dem Xocolatl Mole Bitters und dem Grapefruit Bitters existiert noch ein Sweet Chocolate Bitters, ein Tiki Bitters und ein Nuss-Bitters um nur einige zu nennen. Die Kooperation der beiden kleinen Manufakturen ist in diesen Zusammenhängen ist geradezu perfekt. Vor allem nachdem (nach meinen Informationen) Bittermens schon seit geraumer Zeit Probleme hat bei der offiziellen Zulassung ihrer Produkte auf dem US-Markt. So war es bis jetzt nicht möglich deren Produkte einfach einzukaufen. Die Weitergabe der Rezeptur an einen anderen Hersteller ist also rein rechtlicher Natur – den Cocktailfreaks dieser Welt wird es freuen.
In einer Email schrieben Avery and Janet Glasser, die Köpfe hinter dem amerikanischen Bitters folgende Worte:

We have two major announcements that we would like to share with those of you who have been waiting so patiently for the release of our bitters. The first is that we have entered into a partnership with The Bitter Truth, the premier producers of classic and lost bitters, spirits and other cocktail flavorings. The Bitter Truth will be exclusively producing and marketing the Xocolatl Mole and Grapefruit Bitters under a shared The Bitter Truth/Bittermens label. Over the coming months, the bitters will be made available through The Bitter Truth's worldwide distribution network and will start appearing in bars and retail outlets around the world. We've attached the press release which also contains images of the new labels and some additional insight into the partnership or you can read it at http://bittermens.com.
The second is that as of today, the online shop for the Xocolatl Mole and Grapefruit Bitters is open! That's right, after years of waiting, you can finally get your hands on a real bottle of Bittermens Bitters! The Bittermens Bitters can be ordered at The Bitter Truth's online shop: http://www.the-bitter-truth.com/webshop/engl and as soon as the first production batches are ready in July, they'll be sent out on a first-ordered, first-shipped basis. This means if you want to want to ensure getting your hands on one of the first bottles, order now!

Ich freue mich schon auf den Xocolatl Bitters der schon jetzt lautstark nach einer Rum-Partnerschaft schreit. Den Grapefruit Bitters konnte ich bereits im letzten Jahr kurz testen als mir in einer Bar eine Probeflasche begegnet ist. Leider kann ich mich nicht mehr darin erinnern. In diesem Sinne stell ich mich nun erstmals auf die bittere aber kurze Wartezeit ein…

Dienstag, 9. Juni 2009

Flaschen hinter dem Nebel

In einen kurzen und kompakten Newsletter den ich gestern bekam ist unter Anderem dieser sehr mysteriöse Bildausschnitt enthalten:

Wer möchte bereits einen Tipp abgeben was sich hier so geheimnisvoll hinter dem Nebel versteckt? Des Weitern ist der Email zu entnehmen das die TBT Bittersreihe ein neues Etikett bekommen wird. Wie zu sehen sind diese farblich besser zu unterscheiden als die alten grauen Label und die Neuen sind mit Kunststoff beschichtet um sie besser reinigen zu können.

Dienstag, 2. Juni 2009

Cocktaildreams Forumstreffen 2009

Dieses Jahr fand das mittlerweile schon traditionelle Forumstreffen der Cocktails & Dreams Community früher statt als gewohnt. Nachdem beschlossen wurde das München das Ziel 2009 sein wird wurde spontan von September auf Mai umgeplant da wir den Termin nicht in die Zeit des Oktoberfestes legen wollten. Zum einen ist das eine Preisfrage der örtlichen Hotels und zum anderen will man seine Drinks ja nicht umzingelt von Bierwütigen zu sich nehmen.
Die ersten Cocktailenthusiasten reisten bereits vergangenen Freitag an um die Stadt zu erkunden und die Bars um die sich in den nächsten Tagen alles drehen sollte. Der offiziell erste Programmpunkt fand am Samstagabend statt in den vier Wänden unseres Administrators „Talex“. Nach einem Cachacatasting mit 2x3 Sorten wurde in gemütlicher Atmosphäre gemixt, gefachsimpelt und gelacht. Wer nicht bei dieser Veranstaltung war traf sich im Schumann´s Bar zu rosa Roastbeef und gemischten Getränken. Der nächste Tag des Treffens startete am Karlsplatz mit so vielen angemeldeten Usern wie noch. Über 30 Freunde des Cocktails versammelten sich hier um gemeinsam zur „The Duke“-Destillerei zu laufen. Hier empfingen uns die Besitzer bereits und erklärten uns alles zur Herstellung ihres Produktes, der Produktionsanlagen und dem jungen Betrieb. Natürlich durfte die Verkostung des Gins - pur und als Gin Tonic - nicht fehlen.

Der Trupp zog nun weiter zur Geburtsstätte des Cocktailforums, an der sich auch der restliche Tag abspielen sollte. In den Räumlichkeiten von Barfish.de waren bereits unsere “Forumsbar“, Tische, Stühle und ein Grill aufgebaut an dem uns die Crew von Barfish zunächst einmal bestens versorgte. Gut gesättigt bildete das traditionelle Spirituosen-Tasting unseres Treffens den Auftakt des Abends. Unter dem Titel „Brandy de Jerez“ wurde die spanische Spirituose nach einem kurzen Vortrag über deren Herkunft und Herstellung in je drei Flights zu je drei Sorten Blindverkostet. Als empfehlenswert stellten sich für die meisten Teilnehmer die Brandyhäuser Lustau und Cardenal Mendoza heraus. Um den Tagespunkt Brandy abzuschließen wurden noch einige bekannte Drinks mit dieser Zutat vorgestellt wie der klassische Brandy Crusta. Das dritte Tasting des Tages beschäftigte sich mit dem neuen, alten Galliano Autentico. Besonderer Dank geht dabei an die Triobar Berlin für die Durchführung des Ganzen und der Organisation des Galliano-Degustationkoffers. Hierin enthalten sind sämtliche Einzelbestandteile des Likörs in Form von Essenzen und die fünf Einzelbrände aus denen schlussendlich das fertige Produkt geblendet wird.
Tradition verpflichtet – auch in diesem Jahr durfte natürlich der Award nicht fehlen. Der kleine Mixwettbewerb stand ganz unter dem Thema Tequila. Acht Teilnehmer shakten, mixten und rührten um unter die ersten Plätze zu kommen, welche mit einem flüssigen Gewinn belohnt wurden. Von der Jury wurde dabei vor allem die Einbindung des Tequilas bewertet und die Kreativität. Zutaten wie frische Feigen oder weißer Portwein zeugen davon. Gewinner, wie bereits im Vorjahr, ist unser alt eingesessenes Stammmitglied Tiefenrausch a.k.a. Tim – herzlichen Glückwunsch!
Das Forumstreffen 2009 endete gegen 4:30 nachdem noch stundenlang über die Materie diskutiert wurde und sich unser Barstock langsam leerte. An Montag fand noch die abschließende Bartour durch München statt an der ich aus Zeitgründen leider nicht mehr teilnehmen konnte. Ich freue mich bereits jetzt auf das nächste Jahr wenn sich die Cocktailenthusiasten wieder versammeln um ihr geliebte Hobby zu leben.

Ein Herzlichen Dank an alle Bars und an diejenigen die geholfen haben das die Veranstaltung wieder einmal ein großer Erfolg wurde: Padres, Annna Hotel, Schumann´s Bar, Barroom, Negroni, Trinkhalle, Tabacco, Havana Club Bar, Cortiina Bar, der Dukes-Destillerie, Slyrs, Lantenhammer, Triobar Berlin, dem Gesamten Team von Barfish, Alexander „Talex“ und Achim „Commander“ für die Organisation und allen anderen Mitgliedern. Auf das wir uns im nächsten Jahr wieder sehen werden (wo auch immer das sein wird)