Mittwoch, 30. Dezember 2009

Rum Company


Rum ist eine der am weitesten verbreiteten Spirituosen der Welt und trotzdem noch weitgehend unentdeckt, wenn es um seine Besonderheiten und den Variantenreichtum geht. Vergleicht man diese Spirituose mit anderen gereiften Bränden wie den Cognac oder Whisky führt Rum geradeso ein Schattendasein in der breiten Bevölkerung. Um das zu ändern gibt es zum Beispiel die Rum Company. Noch nie gehört? Das ist weiterhin nicht schlimm da dieses Unternehmen erst seit einigen Monaten existiert. Dennoch verwundert es mich das diese gut durchdachte Idee bis jetzt noch nicht auf größeres Interesse in den Weiten des WWW getroffen ist.
Die Rum Company machte aus dem eigenen Hobby eine Geschäftsidee und bietet nun eine breite Produktpalette vom klassischen Rum-Blend, über inseltypische Rums aus kleinen Destillerien, bis hin zu den noch relativ selten anzutreffenden Single-Cask Rums an. Mittlerweile sind sogar erste Eigenabfüllungen unter den 500 gelisteten Sorten erhältlich. Doch hinter der Rum Company steckt weitaus mehr als nur ein gewöhnlicher Onlineshop für Zuckerbrände. Die Degustations-Lounge der drei Geschäftsführer der Rum Company in Miltenberg am Main bietet beispielsweise eine Auswahl von ca. 300 offenen Flaschen zum Tasting an. Weil der Rum eine einmalige Spirituose ist und sich als perfekte Genussergänzung zu einer Zigarre anbietet, gibt es jeden Freitagabend ein "Rum After Work" Treffen. In der ganzen Lounge gilt das Motto "Cigar and Pipe - Smokers Welcome". Darüber hinaus werden auch diverse Rum-Seminare angeboten um sich mit der Spirituose vertraut zu machen.
Für besonders erwähnenswert halte ich die Möglichkeit sich Rumproben zu bestellen. Im Shop der Rum Company kann bei einer Vielzahl der Brände ein 4cl-Fläschchen bestellt werden um den Rum kennen zu lernen. Somit ist es nicht mehr nötig gleich eine ganze Flasche zu ordern um einen Rum kennen zu lernen. Welcher Bartender oder Connaisseur kann behaupten er hat keinen Fehlkauf in seinem Besitz, den er durch eine kleine Kostprobe verhindern hätte können. Vielleicht werden auch bald die wirklichen Raritäten und teure Produkte als Muster angeboten. Hier ist die Verlockung natürlich groß nur eine geringe Menge zu bestellen, sei es aus Kostengründen oder nur um den Genusshorizont zu erweitern.
Um das ganze Projekt abzurunden gehen die Geschäftsführer des Shops noch einen Schritt weiter: Im so genannten „Rum Genießer-Club“ kann man in die Welt exotischer Aromen eintauchen. Pro Quartal werden sechs Degustationsfläschchen mit den dazu passenden Verkostungsnotizen zu je 4cl versendet. Die Lieferung kommt frei Haus und kostet jeweils 35 Euro, ist aber kein bindendes Abonnement! Vor jeder Lieferung wird die aktuelle Selektion per E-Mail vorgestellt. Wenn kein Interesse besteht, setzt man die Verkostung einfach aus, wofür eine kurze Mitteilung ausreicht. Kosten entstehen in diesem Falle nicht. Für eine Mitgliedschaft im Club meldet man sich einfach über die Homepage an und erhält für die erste Zahlung über 35 Euro die ersten Probeflaschen sowie einen Sammelordner für Verkostungsnotizen und ein passendes Tastingglas von Spiegelau. Darüber hinaus erhält man als mitglid einen Rabatt über 5% auf alle angebotenen Artikel. Bezahlt werden die Proben jeweils via Bankeinzug aufgrund des geringeren organisatorischen Aufwandes für die Betreiber.
Ich bin echt begeistert von dem was die Rum Company auf die Beine gestellt hat. Ein gut durchdachtes Genussportal ist in wenigen Wochen entstanden mit neuen und gelungenen Ideen, welche in dieser Form, zumindest im deutschsprachigen Raum, noch nicht zu finden waren. Es ist fantastisch das es immer mehr Menschen gibt welche Freude am Genuss finden und dies auch ausleben. Die Rum Company ist ein gutes Beispiel dafür wie man sein Hobby zum Beruf machen kann. Ich für meinen Teil freue mich schon auf die nächste Quartalslieferung um wieder einmal in die Welt des Rums eintauchen zu können.

Montag, 28. Dezember 2009

Eine Frage des Geschmacks


Ich denke ich melde mich auch wieder einmal zu Worte nach einer etwas längeren Pause. Eigentlich hatte ich vor nur für eine Woche nichts zu schreiben aber ich konnte mich dann nicht mehr dazu bewegen wieder anzufangen. Nachdem ich diese Woche nun zusätzlich Urlaub habe steht genügend Zeit zur Verfügung um das Eine oder Andere niederzuschreiben. Zum Beispiel eine typische Situation wie sie mir in regelmäßigen Abständen begegnet: Vor kurzem begab es sich zur Weihnachtsfeier meines Betriebes das sich eine kleinere Gruppe abseilte um die Bars der Stadt ein wenig unsicher zu machen, wenn man diese Läden überhaupt als eine solche bezeichnen kann. Da unser Chef die Spendierhosen anhatte und uns alles bezahlte schaute er in die Cocktailkarte und fragte mich als „Whiskymixer“ was ich empfehlen könne. Wie ich diese Frage hasse! Jeder Mensch hat seinen eigenen Geschmack und einen Drink für acht Personen zu finden den jeder mag ist nicht ganz so leicht. Wenn ich dann nach einer ungefähren Geschmacksrichtung frage wie zum Beispiel süß, sauer, cremig, ect. stößt man sehr schnell auf verwunderte Blicke. Es ist eigentlich erstaunlich das viele Leute selbst nicht wissen was sie überhaupt zu trinken wollen. Meine Lieblingsantwort auf die Geschmacksrichtung ist im Übrigen die Aussage „Irgendwas das halt gut schmeckt“…
Nichts desto trotzt wird eine Antwort erwartet und meine Blicke gehen in Richtung der Cocktailkarte und dessen Inhalt der sich in meiner Region meist zischen „Long Island Iced Tea“ und „Sex On The Beach“ bewegt, zubereitet mit dem guten Spirituosen vom Discounter. Dies führt natürlich zu einem weitern Konflikt meinerseits. Eine Empfehlung aus einer solchen Karte kann ich einfach nicht machen und so verweise ich meist auf ein normales Bier. Meine Arbeitskollegen blickten mich daraufhin wieder verwundert an mit der Frage „Ich dachte du kennst dich mit dem Zeug aus?“
Was soll ich also in einer solchen Situation machen? Ich würde gerne Drinks empfehlen aber die Karte entspricht nicht meinem gewohnten Niveau. Ich würde gerne einen guten Drink bestellen der nicht auf der Karte steht aber es mangelt entweder an der Qualität der Spirituosen oder an den Spirituosen selbst. Dazu kommt meine Leidenschaft für einfache und klassische Rezepturen. Wenn sich ab und zu doch die Gelegenheit bietet jemanden etwas Interessantes zu empfehlen was sollte das dann sein? Einem Cocktailneuling der nur Pina Colada und Caipi kennt kann ich unmöglich sofort an einen Old Fashioned heranführen. Meist sind Sours ein gelungener Einstieg und so weise ich meist auf den Daiquiri hin. Interessant ist der Fall eines Arbeitskollegen welcher dank mir fast jedes Wochenende einen Pisco Sour trinkt aber den Daiquiri nicht ausstehen kann, was wiederum zum erstgenannten Punkt des persönlichen Geschmackes führt.
Nach kurzer Überlegung kam ich doch noch auf die Antwort nach einem zu empfehlenden Cocktail: Trink was dir schmeckt oder probier einfach etwas Neues aus, dann ist man zumindest eine Erfahrung reicher! Nichts ist besser als sich auf den eigenen Geschmack zu verlassen im Sinne von „Learning by doing!“ Geschmack ist ein Prozess der mit jeder Speise und mit jedem Getränk wächst und gedeiht. Nur weil ich keine Pina Colada trinke oder empfehle heißt es nicht das dieser Drink nicht gut ist oder keine Daseinsberechtigung besitzt. Daraus lässt sich wiederum schlussfolgern das eine Empfehlung zu einem bestimmten Drink keine große Aussage besitzt, ergo „Über Geschmack lässt sich nicht streiten.“

Montag, 14. Dezember 2009

Mixology Monday: Money Drinks


Kurz bevor sich das Jahr dem Ende zuneigt steht noch ein letzter Mixology Monday 2009 auf dem Programm. Auch wenn der Name Beers in the Shower etwas anderes vermuten lässt, handelt es sich tatsächlich um einen Blog der sich im Bereich des hochwertigen und gemischten Getränkes ansiedelt. Der Autor Kevin Langmack präsentiert diesen MxMo unter dem Banner der „Money Drinks“. Darunter ist ein Drink zu verstehen der aufgrund seiner Zutaten „aufgepimpt“ wurde. Hauptsache das Geschmackserlebnis rechtfertigt den Einsatz von teuren Zutaten. Ich denke hier dürften so einige interessante Rezepte in Frage kommen.
Spontan fällt mir hierzu der Padovani Cocktail ein. Eine simple Mischung aus Whisky und St. Germain Likör. Dieser, nach Xavier Padovani benannter, Drink von 2006 wird ursprünglich im Verhältnis 1:1 zubereitet was aber kein rundes Geschmacksbild ergibt. Verringert man die Menge des Likörs bettet sich dieser geradezu perfekt in den Whisky ein. Ich bevorzuge einen leichten, schottischen Malzbrand wie den Ancnoc 12 im Mischverhältnis 4:1. Da heute aber das Besondere gesucht ist wird dieser einfach durch den hervorragenden, aber kostenintensiven, Glenmorangie Signet ersetzt. Dieser Traum von einem Cocktail stammt meines Wissens nach aus dem Hamburger Le Lion und ist jeden Cent wert. Selten erlebt man eine solch wunderschöne Symbiose von Spirituosen. Da hier die Priorität unbedingt auf dem fantastischen Scotch liegen sollte wird das Mischungsverhältnis auf mindestens 5:1 gesetzt.
Ein weiter Cocktail welcher Seinesgleichen sucht ist der Tommys Margarita. Ein Tequila-Sour in dem die süße aus Agavendicksaft erzeugt wird. Dieser Drink ist zu recht allerorts beliebt doch durch die Zugabe eines Premiumtequilas kann dieses Rezept in den Olymp getragen werden. In Frage kommt hier in meinen Augen nur der Jose Cuervo Reserva de la Familia Platino. Dieses Destillat bekommt von mir die Note „sehr gut“ im Preis- /Leistungsverhältnis trotz eines Flaschenpreises von ca. 55 €. Dieses fantastische Produkt kann ohne weiteres in der Wahnsinnsmischung aus 6 cl Tequila, 1cl Limettensaft und 0,5 cl Agavensirup serviert werden!
Wenn wir schon bei den Sours sind bleiben wir doch gleich hier. Für mich ist diese Drinkskategorie über allen anderen erhaben. Sours bestehen aus wenigen Zutaten, die Grundspirituose kommt zum Vorschein, sie sind geschmacklich ausgewogen und je besser die Basis desto höher kann diese dosiert werden wie das Beispiel der Margarita zuvor aufgezeigt hat. Als Rum-Trinker kommt auch dieser Sour bei mir nicht zu knapp – meist in Form eines Daiquiris. Doch es spricht auch nichts gegen einen sauren Rum mit einem gereiften Produkt wie einem Mount Gay XO. Zu meinen Favoriten zählt hier aber eindeutig die Variante mit dem köstlichen Appleton Estate 21. 8 cl Rum mit 3cl Limettensaft und 2 cl Zuckersirup vermischt und der Abend ist gerettet. Bei diesem Money Drink gilt es allerdings auf das Money zu achten. Ich kenne keinen Rum dessen Preisgefüge so stark schwankt. Momentan ist eine Flasche ab ca. 90 € zu bekommen. Es gab aber auch Zeiten dort war der Rum nie unter 100 € zu finden. Letzte Woche habe ich in meinem Schreibtisch in meiner „Schublade des Grauens“ eine uralte Rechnung gefunden auf dem ein Appleton Estate 21 für grandiose 55 € aufgeführt ist – irre!
Wenn die „Money Drinks“ etwas beweisen ist es die Tatsache das ein Cocktail immer nur so gut ist wie seine schlechteste Zutat. Natürlich müssen es nicht die super-hyper-mega-premium Spirituosen sein um einen guten Drink zu erhalten aber sie machen ihn dann zu etwas Besonderem. Vielleicht ist es auch nur eine Täuschung da wir uns beim Genuss eines solchen Produktes schon von vornherein auf etwas Großartiges einstellen. Und wen schon – es funktioniert! Ab wenigen Euro ist es möglich erstklassik zu mixen, rühren und zu shaken. Ab einem Preis jenseits der 100 € sei es auch dahingestellt ob die erwartete Verbesserung den Wareneinsatz wert ist. Aber auch das ist eine Glaubensfrage und wer bereit ist einen solche Preis zu zahlen wird das auch gern machen – man wird ja nicht gezwungen ;-)

Mittwoch, 9. Dezember 2009

Au Backe!

Ja, ja, ich schreib momentan nicht viel aber dafür hab ich auch zwei passende Ausreden parat. Zum einen bin ich mit anderen Arbeiten beschäftigt und es ist noch kein einziges Weihnachtsgeschenk organisiert und zum anderen aus gesundheitlichen Gründen mit denen ich mich nicht lange an den PC setzen will. Nachdem mein Zahnarzt der Meinung wahr ich sollte mich von einigen Weisheitszähnen trennen lauf ich nun schon seit einigen Tagen mit einer schmerzenden Backe durch die Gegend in der Größe und Form einer 0,7er Mozart-Likörflasche. Kopfschmerzen gibs im Paket gratis dazu… Hier erweist sich der Eisvorrat im Keller als sehr praktisch, auch wenn dieses kristalline H2O lediglich aus Leitungswasser besteht. Für die Cocktails (die ich jetzt eh nicht trinken darf) kann es dafür in Zukunft auch Luxuxeis sein wie es in diesem Bericht erwähnt wird.
Was mich an der ganzen Situation nervt ist die Tatsache das ich nochmals zwei Zähne zuviel besitze und ich dies ganze Prozedur nochmals durchleben muss. Das ist genau so nervig wie einige Gäste in Bars und deren Verhalten. Wie man mit solchen Situationen umgeht konnte man letztes Jahr schon in der YouTube-Serie „The Bartender Hates You“ sehen deren zweite Staffel seit kurzer Zeit online zur Begutachtung steht. Und seid ehrlich: Wer würde nicht auch das eine oder andere Mal so handeln wollen wie dieser Bartender ;-)

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Süß, Süßer, Stevia


Einer der wichtigsten Zutaten in der Bar stellt ganz klar der Zucker dar. Diesen kennen wir entweder in Form von dutzenden von Sirupsorten, seien es fruchtige Varianten oder nur einfache Zucker-Wassermischungen oder pure Zucker. Rübenzucker, Rohrzucker weiß, Rohrzucker braun. Muscovado, Kandis, u.s.w. Daneben versüßen wir unseren Gästen das leben auch gerne mit Agavendicksaft oder Honig. Weniger bekannt ist eine aus Asien stammende Pflanze die hierzulande kurzum als Stevia bekannt ist.
Wer das allerdings noch nie gehört hat wird es aber mit Sicherheit in der nahen Zukunft den hinter Stevia verbirgt sich eine Pflanze auf dem Erfolgskurs. Sie süßt mit einer enormen Stärke, hat keinen nennenswerten Eigengeschmack, ist kalorienfrei, leicht anzubauen und sogar für Diabetiker geeignet! Der Haken an der ganze Sache: In der EU ist der Wunderzucker (erhältlich als Pulver, Flüssigkeit oder in Tablettenform) nicht als Lebensmittelzusatz freigegeben. Einige Forscher sind noch nicht von der gesundheitlichen Unbedenklichkeit überzeugt, obwohl Stevia in den Anbauländern schon seit Jahrhunderten als Süßungsmittel eingesetzt wird. Bei einigen Versuchsreihen an Ratten wurde festgestellt das sich Stevia negativ auf deren Fruchtbarkeit auswirkte – beim Menschen konnte dies bis jetzt nicht nachgewiesen werden. Im kommenden Jahr wird erneut entschieden ob Stevia bei uns unter den Nahrungsmittel stehen wird. Wer jetzt auf der Suche nach dem Produkt ist wird in der kosmetischen Abteilung fündig. Hier ist das, auch Süßkraut genannte Stevia, als Badezusatz erhältlich. Bei einer großen deutschen Handelskette konnte ich entsprechende Produkte auch schon neben dem normalen Süßstoff finden. Ein Nachteil ist der relativ hohe preis so musste ich für ein 50ml Fläschchen beim örtlichen Händler stolze sieben Euro auf den Tisch legen. Im Internet gibt es das ganze deutlich billiger und in größeren Mengen.
Aber kommen wir zur Geschmacksprobe. In meinem Fläschchen befinden sich neben den Steviosiden (die Wirkstoffe des Süßkrautes) noch Glycerin und Wasser. Das Gemisch ist farb- und geruchlos und ist somit äußerlich nicht zu erkennen. Im Aroma entfaltet sich sofort eine brachiale Süße die schon bei kleinsten Mengen den ganzen Mundraum ausfüllt. Daneben findet sich ganz minimal der Geschmack von Glycerin (kennt man ja von den Fee Brothers Bitter) und ein leicht herber Abgang wie man es auch von einem normalem Süßstoff kennt. Stevia ist auf keinen Fall mit normalen Zucker(-sirup) zu vergleichen. Es ist eine andere Art von Süße wie auch ein Honig anders süßt wie Melasse. Das muss jeder selbst testen um einen Eindruck davon zu bekommen. In den weiten des www fand ich heraus das Stevia auf keinen Fall der Süßstoff schlechthin ist. Aufgrund ihres eigenen Süßverhaltens sind Stevioside somit nicht überall einsetzbar.
In wiefern Stevia in der bar zum Einsatz kommen wird, oder kann, wird auch hier die Zukunft zeigen. Persönlich bin ich davon noch kein bisschen überzeugt. Da man aber nichts unversucht lassen darf musste natürlich ein Cocktailversuch her und was würde sich hier besser eignen als ein Sour? Als nichts wie her mit dem Shaker und ran ans Werk an den ersten Stevia-Daiquiri. Normalerweise mixe ich diesen Drink im Verhältnis 6:3:2 ; Da Stevia deutlich stärker süßt als mein Zuckersirup reduzierte ich die Menge um mehr als die Hälfte auf 6:3:0,75. Optisch nicht vom Original zu unterscheiden ging es sofort an die Verkostung des Drinks. Um das Ergebnis mit einem Wort zu beschreiben: schrecklich! Es scheint als hätte sich die Süße nicht mit den anderen Zutaten verbunden. Im ersten Augenblick scheint alles wie gewohnt zu sein. Der Rum kombiniert mit der frische der Limette und einer leichten Süße doch bereits eine Sekunde später kommt die böse Überraschung. Eine alles überdeckende Süße vernichtet den kompletten Cocktail in seinen Geschmack. Hier heißt es also deutlich weniger Stevia anzuwenden aber ob der Drink dann noch funktioniert?